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Nach Rostocker Vorbild: Dynamo Dresden verkauft „Geisterspiel-Tickets“

Nach Rostocker Vorbild: Dynamo Dresden verkauft „Geisterspiel-Tickets“

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden will den materiellen Verlust wegen der Bestrafung mit einem Spiel unter Ausschluss der Zuschauer so weit wie möglich minimieren.

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Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden will den materiellen Verlust wegen der Bestrafung mit einem Spiel unter Ausschluss der Zuschauer so weit wie möglich minimieren.

Quelle: Madeleine Arndt

Auf Initiative der Dynamo-Fanszene und nach dem Vorbild des FC Hansa Rostock werden ab Montag sogenannte „Geistertickets“ für die Partie gegen den FC Ingolstadt am nächsten Sonntag verkauft.

Nach Mitteilung des Vereins gibt es diese in vier Kategorien: „Stehplatz“- und „Gästetickets“ zu je 5 Euro, „Sitzplatztickets“ zu 10 Euro und „VIPTickets“ zu 20 Euro. Der Erlös der Einnahmen kommt auf Initiative der Dynamo-Fans zu 100 Prozent dem Verein zu Gute.

Dynamo war wegen Zuschauerausschreitungen beim Pokalspiel in Dortmund in zweiter Instanz zu 100.000 Euro Geldstrafe, einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit und einem Auswärtsspiel unter Ausschluss der eigenen Anhänger verurteilt worden. Die Partie gegen Ingolstadt ist das zweite „Geisterspiel“ für die Dresdner in dieser Saison, da auch die Begegnung in Rostock ohne Zuschauer stattfand. Dazu war Hansa Rostock ebenfalls nach Verfehlungen der eigenen Anhänger verurteilt worden. Der Verein hatte daraufhin „Geisterspieltickets“ verkauft. Insgesamt gingen 11 000 Karten an die Fans.

"Dynamos Fanszene, die Mitarbeiter und die Gremienmitglieder der SG Dynamo Dresden haben sich in der vergangenen Woche intensiv darüber ausgetauscht, wie man gemeinsam ein positives Zeichen der Verbundenheit setzen und den immensen finanziellen Schaden durch das Geisterspiel gegen den FC Ingolstadt für den Verein minimieren kann", kommentierte Dynamo-Sprecher Enrico Bach gegenüber DNN-Online. Demnach entspräche der Verkauf symbolischer Tickets für das Geisterspiel dem am häufigsten geäußerten Wunsch der Fan-Szene, so Bach.

Auf einer Umfrage, die DNN-Online gerade zum Thema auf Facebook durchführt, zeichnet sich derzeit ein ähnliches Bild ab.

dpa / JaJa

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