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Nach Remis gegen Frankfurt: Florian Jungwirth redet Klartext

Nach Remis gegen Frankfurt: Florian Jungwirth redet Klartext

Seit vier Spielen warten die Schwarz-Gelben auf einen Dreier und müssen nun die Hinrunde mit mageren 18 Punkten beschließen. Die DNN sprachen mit Innenverteidiger Florian Jungwirth über Pech, harmlose Gegner und Grundtugenden.

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Florian Jungwirth

Dresden . Frage: Nach der 2:1-Führung hat Ihre Mannschaft den Sieg noch aus der Hand gegeben. Lag es nur an dem Elfmeter oder hätte das Team nicht schon eher die Fronten klären können?

Florian Jungwirth: Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, sind hochverdient in Führung gegangen. Das 1:1 ist unglücklich, aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und sind in der zweiten Hälfte gleich wieder druckvoll gestartet. Was wir nach dem 2:1 gespielt haben, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Frankfurt war an Harmlosigkeit kaum zu überbieten und ich kann es nicht verstehen, dass wir es ihnen so einfach machen und so viel Raum zum spielen geben.

Warum gelang es nicht, den Gegner weiter klar zu dominieren?

Gegen so eine Mannschaft muss man drei, vier, fünf Tore machen und dann ist gut. Ich weiß nicht, was wir nach dem 2:1 gedacht haben. Vielleicht, dass wir das Ergebnis 40 Minuten verwalten können. Das darf einfach nicht sein, da müssen wir druckvoll weiter spielen und auf das dritte Tor drücken. Das ist einfach nicht nachzuvollziehen.

Was fehlt Ihrem Team, um wieder Siege einzufahren?

Bis auf die Partie gegen Aue haben wir gezeigt, dass wir wieder aufstehen können und haben nicht so schlecht gespielt. Wir schaffen es noch nicht, über 90 Minuten - oder bis der Sack zu ist - konsequent unser Ding durchzuziehen. Es muss aber langsam klappen, sonst werden wir nicht mehr viele Punkte holen.

Der Trainer forderte vor der Partie mehr Kampf. Waren Sie damit heute zufrieden?

Kampf war vielleicht früher eine Eigenschaft, die man einfordern musste. Wenn ich jetzt nicht kämpfe und den Willen annehme, dann gewinne ich keinen Blumentopf. Das haben wir gegen Aue gesehen, da waren wir sehr tatenlos. So kann man nichts gewinnen. Kampfbereitschaft ist eine Grundtugend, die in jedem Spiel vorhanden sein muss.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.12.2011

Interview: Tina Hofmann

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