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Nach Derby-Niederlage in Crimmitschau schlagen die Dresdner Eislöwen in Heilbronn zurück

Nach Derby-Niederlage in Crimmitschau schlagen die Dresdner Eislöwen in Heilbronn zurück

Freude und Enttäuschung lagen bei den Dresdner Eislöwen an diesem Wochenende eng beieinander. Nach einer äußerst knappen Niederlage bei den Eispiraten Crimmitschau, erkämpften sich die Elbestädter gestern in der DEL2 bei den Heilbronner Falken einen 5:4-Sieg nach Verlängerung und damit zwei wichtige Punkte.

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Eislöwe Arturs Kruminsch (Mitte) umkurvt T.J. Fast und scheitert an Eispiraten-Torwart Sebastian Albrecht.

Quelle: Worbser

Dabei musste Trainer Thomas Popiesch neben Thomas Supis, Felix Thomas und Patrick Cullen auch noch auf den verletzten Max Prommersberger (Knieprobleme) verzichten. Dennoch lieferten die Elbestädter beim Tabellenzehnten eine absolute Energieleistung ab, holten immer wieder einen Rückstand auf.

Nachdem Paul-John Fenton die Gastgeber in der 11. Minute in Führung gebracht hatte, glich Arturs Kruminsch nur zwei Minute später aus. Danach sorgten Marcel Kurth (27.) und Mike Carl (44.) sogar für einen 3:1-Vorsprung der Falken. Aber die Eislöwen schlugen nur wenig später zurück. Erst nutzte Sami Kaartinen ein Überzahlspiel zum Anschlusstreffer (46.), danach besorgte Petr Macholda mit einem Schuss von der blauen Linie (54.) den Ausgleich. Aber Fenton brachte die Hausherren in der 56. Minute erneut in Front. Doch die Dresdner konnten sich gestern auf den Torriecher von Sami Kaartinen verlassen. Der Finne netzte kurz vor Schluss (59.) zum 4:4 ein und er war es auch, der genau nach einer Minute in der Verlängerung mit seinem dritten Treffer für die Entscheidung zugunsten der Eislöwen sorgte. Damit rückten die Dresdner auf den sechsten Platz vor.

Bei den Eispiraten Crimmitschau unterlagen die Popiesch-Schützlinge am Freitag nur hauchdünn mit 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Trotz einiger Personalsorgen starteten die Elbestädter gewohnt engagiert und mit viel Power in die Partie. Kapitän Hugo Boisvert sorgte bereits in der 5. Minute für den Führungstreffer. Das gab den Gästen Sicherheit. "Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, haben viel gearbeitet, viel Druck gemacht. Die Führung war verdient", schätzte Trainer Popiesch ein. Doch die Eislöwen konnten an diese gute Leistung nach dem ersten Pausentee nicht mehr anknüpfen. "Wir haben sehr schläfrig und träge agiert", gab Popiesch zu. Die Quittung folgte auf dem Fuß: Eispiraten-Stürmer André Schietzold schlug binnen zwei Minuten (22., 24.) gleich doppelt zu und brachte damit die Hausherren in Front. Thomas Popiesch nahm eine Auszeit, um seine Schützlinge wieder auf Linie zu bringen. Das wirkte, denn nun gaben die Dresdner wieder mehr Gas und Christoph Ziolkowski sorgte in der 30. Minute für den Ausgleich.

Die 3016 Zuschauer erlebten danach noch einen spannenden Schlagabtausch, doch keine Mannschaft erzielte in regulärer Spielzeit keinen weiteren Treffer. So ging es in die Verlängerung, die die Dresdner sogar in Überzahl beginnen konnten, aus der sie aber kein Kapital schlugen. Stattdessen nutzte Top-Scorer Harrison Reed in der dritten Minute einen Fehler der Gäste und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt. "Wir hätten im letzten Powerplay mehr zeigen müssen. Mit dem katastrophalen Wechselfehler haben wir Crimmitschau natürlich eine Chance geboten, die von den Eispiraten eiskalt genutzt wurde. Vom Elan und der Einsatzbereitschaft her kann ich meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen", schätzte Popiesch nach dem Match ein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2014

Astrid Hofmann

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