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Nach Auftritt im Gerichtssaal: Dynamo distanziert sich von Rechtsextremen im Fan-Shirt

Nach Auftritt im Gerichtssaal: Dynamo distanziert sich von Rechtsextremen im Fan-Shirt

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat sich am Mittwoch noch einmal deutlich von „Rassismus, Fremdenhass und Diskriminierung" distanziert. „Die SG Dynamo Dresden tritt für einen respektvollen, vorurteilsfreien und friedlichen Umgang aller Menschen in unserer Gesellschaft ein", heißt es in einer vom Verein verbreiteten Mitteilung.

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In diesem T-Shirt war der 21-Jährige im Gerichtssaal erschienen. Dynamo distanzierte sich daraufhin deutlich.

Quelle: dpa

Grund für die Erklärung ist die Verurteilung des 21-Jähigen Stanley N. am Dienstag wegen versuchten Mordes. Der Rechtsextremist war im Gerichtssaal in einem Dynamo-Fan-T-Shirt erschienen. Zudem war während des Prozesses auch bekannt geworden, dass der Verurteilte zu den Köpfen einer im Dynamo-Fan-Umfeld agierenden Gruppe gehörte.

„Etwaige Zusammenhänge zwischen der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden und Einzelpersonen sowie Gruppen, die durch kriminelle Handlungen, Straftaten oder Diskriminierungen den Frieden des öffentlichen Zusammenlebens gefährden, weist der Verein in aller Deutlichkeit zurück", erklärte Dynamo und verwies unter anderem auf eigene Aktionen wie die Sondertrikots mit der Aufschrift „Love Dynamo - Hate Racism", welche die Spieler bei der Partie gegen Hansa Rostock trugen.

Weiter: „Das Gesicht unserer Zweitliga-Mannschaft ist international geprägt, darauf sind wir stolz und verstehen dies auch als klare Botschaft unseres Vereins an unsere Anhänger, Zuschauer und Sympathisanten. Wir rufen hiermit alle Fans und Zuschauer aus aktuellem Anlass auf, sich im Interesse der Sportgemeinschaft im Speziellen und des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft im Allgemeinen gegen Rassismus, Fremdenhass und Diskriminierung immer und überall einzusetzen."

sl

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