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Muntere Perry weckt müden DSC: Dresdner siegen 3:0 gegen Köpenick

Muntere Perry weckt müden DSC: Dresdner siegen 3:0 gegen Köpenick

Nach drei Niederlagen in Folge haben die DSC-Volleyballerinnen den Erfolgsfaden wieder aufgenommen. Auch wenn den Elbestädterin- nen die Reisestrapazen noch in den Knochen steckten, erledigten sie in der Bundesliga ihre Pflichtaufgabe gegen den Köpenicker SC souverän, bezwangen den Tabellenvorletzten mit 3:0 (25:20, 33:31, 26:24).

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Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende wurde gejubelt: Mit 3:O Sätzen bezwangen die DSC-Volleyballerinnen den Tabellenvorletzten aus Köpenick.

Quelle: M. Rietschel

Allerdings täuscht das Ergebnis ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Wie Trainer Alexander Waibl prophezeiht hatte, leistete der Außenseiter heftig Widerstand.

Zu Beginn der Partie hatten die Gastgeberinnen vor 1724 Zuschauern in der Margon-Arena Mühe, ihren Spielrhythmus zu finden. So führte Köpenick im ersten Satz zwischenzeitlich mit 13:7. Doch mit einer Aufschlagserie von Mareen Apitz drehten die DSC-Damen den Spieß um. Der zweite Durchgang wurde zum echten Krimi. Angeführt von Angreiferin Rebecca Perry, die offensichtlich die Reise von Aserbaidschan nach Dresden am besten verkraftet hatte, verschafften sich die Gastgeberinnen beim 24:20 den ersten Satzball. Aber Köpenick fightete, wehrte sieben Versuche der DSC-Damen ab und erkämpften sich anschließend selbst drei Satzbälle. Doch der deutsche Vizemeister wollte sich vor eigenem Publikum keine Blöße geben, vereitelte den Satzausgleich. Mit dem neunten Versuch klappte es dann bei den Dresdnerinnen - Kapitän Stefanie Karg erlöste ihr Team mit einem Aufschlag-Ass. Im dritten Abschnitt führten die Elbestädterinnen fast durchgängig, in der Schlussphase kam der Gegner noch einmal heran, aber nach 83 Minuten war der siebente Saisonsieg unter Dach und Fach. Zur "wertvollsten Spielerin" wurde beim DSC einmal mehr Rebecca Perry gekürt. Die Amerikanerin, die mit 20 Zählern auch beste Punktesammlerin war, erhielt die MVP-Medaille schon zum vierten Mal, dreimal glänzte sie dabei in Gold.

Alexander Waibl sah sich nach der Partie bestätigt: "Ich wusste, dass es nicht so einfach wird. Einige Mädels sind doch richtig platt, so haben wir ein paar mehr Fehler als sonst gemacht. Doch am Ende ist es ein klarer Sieg, und das zählt." Auch Steffi Karg zeigte sich zufrieden: "Erfreulich, dass es ein 3:0 geworden ist. Aber man hat schon gemerkt, dass wir nicht so frisch und spritzig wie gewohnt waren. Man fühlt sich wie nach einer durchzechten Nacht."

In der Bundesliga geht es für die DSC-Damen nun erst im neuen Jahr weiter. Doch drei weitere Aufgaben warten 2013 noch auf die Dresdnerinnen. Bereits am Mittwoch erwarten sie in der Champions League das Team aus Omsk, am 14. Dezember folgt das Pokal-Halbfinale gegen Vilsbiburg. Schließlich muss die Mannschaft am 17. Dezember zum letzten Gruppenspiel der Königsklasse nach Beziers.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2013

Astrid Hofmann

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