Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring gesichert - Fünfjahresvertrag

"Wir sind erleichtert“ Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring gesichert - Fünfjahresvertrag

Der Sachsenring bleibt bis mindestens 2021 Austragungsort des deutschen WM-Laufs zur Motorrad-Weltmeisterschaft. Streitigkeiten zwischen Ausrichter und ADAC sowie Fahrerkritiken gegen das Streckenlayout hatten den Sachsenring in der jüngsten Vergangenheit in einen wenig positiven Ruf gebracht.

Motorrad-WM Grand Prix Deutschland am 17.07.2016 auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal (Sachsen). Der spanische MotoGP Fahrer Marc Marquez vom Repsol Honda Team führt vor dem italienischen MotoGP Fahrer Valentino Rossi vom Movistar Yamaha MotoGP Team das Fahrerfeld nach dem Start des Rennens an.

Quelle: dpa

Hohenstein-Ernstthal. Der traditionsreiche Sachsenring bleibt bis mindestens 2021 Austragungsort des deutschen WM-Laufs zur Motorrad-Weltmeisterschaft. Die Sachsenring Management GmbH und der ADAC einigten sich am Donnerstag auf einen neuen Fünfjahresvertrag. Damit bleibt eines der größten deutschen Sportevents im sächsischen Motorrad-Mekka. „Der Sachsenring ist sicherlich der ideale Austragungsort für einen deutschen Motorrad-Grand-Prix. Daher freue ich mich sehr, dass der WM-Lauf dort auch in den kommenden Jahren stattfindet“, sagte ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Seit 19 Jahren findet der deutsche Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring, der im kommenden Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert, statt. Regelmäßig kommen mehr als 200 000 Zuschauer. Doch Streitigkeiten zwischen dem Ausrichter und dem ADAC sowie Fahrerkritiken gegen das Streckenlayout hatten den Sachsenring in der jüngsten Vergangenheit in einen wenig positiven Ruf gebracht.

Der ADAC als Lizenzinhaber hatte Probleme mit dem Ausrichter des Grand Prix, der Sächsischen Rennstrecken-Management GmbH (SRM). Die Zwistigkeiten zwischen den Vertragspartnern waren im Juli eskaliert. Tomczyk hatte der SRM ein Ultimatum gestellt, bis Mitte August für in der Öffentlichkeit nicht näher erläuterte verlässliche Klarheiten zu sorgen. Andernfalls könnte der nächste Grand Prix auf dem Nürburgring über die Bühne gehen.

„Der Kampf hat sich gelohnt und Deutschlands größte Motorsportveranstaltung bleibt uns für weitere fünf Jahre erhalten. Wir sind erleichtert“, sagte Wolfgang Streubel, Geschäftsführer der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr