Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Motocross-Neustart am Traditionsort

Bannewitz Motocross-Neustart am Traditionsort

Vor 25 Jahren kam das Aus. Nach der Wende war es vorbei mit dem Motocross in Bannewitz und der Motorclub MC Bannewitz löste sich auf. In der kleinen Gemeinde vor den Toren Dresdens kehrte Ruhe ein. Damit ist es am Wochenende vorbei. Der neu gegründete Verein MCC Bannewitz feiert die Motocross-Wiederauferstehung.


Quelle: MCC Bannewitz

Bannewitz. Vor 25 Jahren kam das Aus. Nach der Wende war es vorbei mit dem Motocross in Bannewitz und der Motorclub MC Bannewitz löste sich auf. In der kleinen Gemeinde vor den Toren Dresdens kehrte Ruhe ein. Damit ist es am Wochenende vorbei. Der neu gegründete Verein MCC Bannewitz feiert die Motocross-Wiederauferstehung. Neben dem Gebwerbegebiet an der B170 entsteht die Rallyestrecke, das Rennwochenende beginnt am Freitagabend. Der neue Verein nimmt das Heft des Handelns in die Hand, nachdem im vergangenen Jahr eine kleine Rennserie Station gemacht hatte auf dem Bannewitzer Acker.

„Motocross in Bannewitz hat eine sehr lange Tradition. Viele von uns und auch viele Ältere sind früher regelmäßig dahin gepilgert“, sagt Jan Krause, einer der Mitstreiter im MCC Bannewitz. Der Ortsname hatte Klang und Rang in der Motocross-Szene der DDR. 1969 wurde Heiner Wirth DDR-Meister, ein Mitglied des Vereins aus Bannewitz. Wirth gewann damals den Titel in der Klasse bis 125 Kubikzentimeter. Zu den Rennen kamen in den 80er Jahren bis zu 35 000 Zuschauer.

Solche Resonanz ist am Wochenende nicht zu erwarten, wenngleich die Gemeinde die Rennveranstaltung im Zusammenhang sieht mit der „Boderitzer Wies’n“, einer Party mit Festzelt und Fahrgeschäften auf dem Real-Markt-Gelände an der Bundesstraße.

Die etwa zehn Mitglieder des neuen Motocross-Clubs rechnen bei ihrer Rallye-Wiederauflage mit rund 80 Fahrern. Wichtigste Regel ist dabei, dass nur Simson-Fahrzeuge an den Start dürfen. Genauer: Motor und Rahmen müssen aus dem Werk in Suhl stammen. Der Verein finanziert das Wochenende mit der Hilfe von etwa drei Dutzend Sponsoren, die Crossfahrer müssen zudem eine Startgebühr zahlen. Für die höchste Rennklasse werden für den Start 25 Euro fällig.

Von Christoph Springer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr