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Mit Hansa Rostock ist Tobias Jänicke zweimal abgestiegen, mit Dynamo Dresden will er die Klasse halten

Mit Hansa Rostock ist Tobias Jänicke zweimal abgestiegen, mit Dynamo Dresden will er die Klasse halten

Mit dem Abstiegskampf ist Tobias Jänicke bestens vertraut. Der Mittelfeldspieler ist mit seinen 23 Jahren zwar noch jung, doch in Rostock hat er mit dieser schwierigen Situation bereits einige Erfahrung gesammelt.

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Tobias Jänicke testet die Wassertemperatur des Pools am Hotel Miracle.

Quelle: Frank Dehlis

Antalya-Lara. Zweimal stieg er mit der Hansa ab. Nun will er sich bei Dynamo unter Trainer Peter Pacult in den Vordergrund spielen und helfen, die Klasse zu halten. "In Rostock war es am Ende eine Qualitätsfrage, das Problem sehe ich bei uns nicht. Wir sind in der Breite besser aufgestellt, das ist immer wichtig", sagt der Familienvater.

Durch seine Erlebnisse weiß er, wie schnell man in den Abstiegsstrudel geraten kann. "Am Anfang sagen und denken alle, dass man mit so einem Kader doch keine Probleme bekommt, aber dann plätschert es dahin. Man holt hier mal ein Unentschieden zu viel und lässt da die Punkte liegen. Auch das Selbstbewusstsein ist im Keller", beschreibt der Flügelspieler.

Das Vertrauen in die eigene Stärke soll nun über gutes Training und anschließende Erfolgserlebnisse zurückkommen. Jänicke ist froh, dass unter Pacult die Karten im Stammplatz-Kampf neu gemischt werden. "Die Chancengleichheit war zuletzt nicht mehr gegeben. Ich will nun versuchen, das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen und von der Jokerrolle wegkommen", formuliert er seine Ziele. Mit Idir Ouali, Filip Trojan und Robert Koch hat er starke Konkurrenz, dabei könnte er auch an anderer Stelle eingesetzt werden. "In Rostock habe ich schon im Sturm gespielt. Aber ob ich derjenige bin, der bei uns auf dieser Position helfen kann, weiß ich nicht", sagt er ein wenig zweifelnd. Letztlich ist es für ihn egal, wo er eingesetzt und gebraucht wird. "Wenn man spielt, dann muss man Gas geben, auch im Training, das ist ganz klar", weiß er. Mit seinem Tor gegen Darmstadt ist ihm das gelungen. "Wenn einem noch ein Treffer glückt, ist es eine runde Sache. Es ist gut, dass wir noch gewonnen haben. Gegen den Tabellenletzten der dritten Liga sollte man nicht verlieren, auch wenn es nur Vorbereitung ist. Siege sind immer wichtig", sagt Jänicke.

Er hofft, dass das Team auch die Fans wieder einfängt. "Wir müssen in den Heimspielen mehr Druck aufbauen. Wenn es läuft, dann treffen meistens auch alle, wenn man unter seinen Möglichkeiten spielt, dann wird es ein mentales Problem", weiß der Offensivspieler. In seinen Augen wird die Stabilität in der Defensive der Grundstein zum Erfolg sein, auf den alles weitere aufgebaut werden kann und muss. Doch auch die mannschaftliche Geschlossenheit, die zuletzt fehlte, ist enorm wichtig. "Man kann bei einem so großen Kader nicht alle einfangen, aber ich denke, dass wir es hinbekommen und besser auftreten werden", ist er überzeugt.

Am liebsten würde er natürlich selbst mit guter Leistung vorangehen und entscheidend dazu beitragen, dass Dynamo die Abstiegszone der 2. Liga schnell wieder verlässt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2013

Tina Hofmann

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