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„Mission Impossible“ für den DSC gegen Dynamo

Volleyball „Mission Impossible“ für den DSC gegen Dynamo

Bereits in zweieinhalb Wochen wollen die DSC-Volleyballerinnen den ersten Titel in dieser Saison holen. Das Pokalfinale in Mannheim, wo der deutsche Meister am 28. Februar Titelverteidiger und Vizemeister Stuttgart gegenübersteht, wirft seine Schatten voraus.

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Louisa Lippmann (r.) und ihre DSC-Mitspielerinnen müssen sich ordentlich strecken, wenn sie gegen Natalija Obmotchaeva (M.) und Dynamo Moskau bestehen wollen.

Quelle: Foto: Soccerfoto

Dresden. Bereits in zweieinhalb Wochen wollen die DSC-Volleyballerinnen den ersten Titel in dieser Saison holen. Das Pokalfinale in Mannheim, wo der deutsche Meister am 28. Februar Titelverteidiger und Vizemeister Stuttgart gegenübersteht, wirft seine Schatten voraus. Gestern verkündeten die Organisatoren, dass bereits 10 000 Tickets für das Event verkauft sind. Die beiden Protagonisten im Frauen-Wettbewerb müssen ihre Vorfreude allerdings noch im Zaum halten, können in diesen Tagen eigentlich keinen Gedanken an das Highlight verschwenden. Denn bis dahin stehen für beide noch wichtige nationale und internationale Spiele auf dem Plan.

Während die Stuttgarterinnen im CEV-Cup heute in Krasnodar und in zwei Wochen daheim gegen das Spitzenteam aus Russland antreten, wartet auf die DSC-Damen in der ersten Play-off-Runde der Champions League ebenfalls eine „Hammeraufgabe“. Heute Abend (19 Uhr) empfangen die Elbestädterinnen in der Margon-Arena das Star-Ensemble von Dynamo Moskau und am 24. Februar, also vier Tage vor dem Pokalfinale, müssen sie in der russischen Metropole zum Rückspiel ran.

Mit Blick auf den Kader des Gegners spricht DSC-Trainer Alexander Waibl wohl zu Recht von einer „Mission Impossible“ – also einer schier unlösbaren Aufgabe. So wird den Dresdnerinnen heute Abend fast der komplette Stammsechser der russischen Nationalmannschaft am Netz gegenüberstehen. Also jener Mannschaft, die erst vor wenigen Wochen die europäische Olympia-Qualifikation gewann.

Ob auf der Diagonalen die erfahrene Natalija Obmotchaeva, Zuspielerin Ekaterina Kosianenko, die Mittelblockerinnen Ekaterina Lyubushkina und Irina Fetisova, Libero Anna Malova oder Außenangreiferin Yana Shcherban – sie alle gehörten zum siegreichen Team. Lediglich Außenangreiferin Tatiana Kosheleva fehlt, sie spielt inzwischen bei Krasnodar. Dafür aber verstärkte sich Moskau noch in dieser Saison mit der brasilianischen Olympiasiegerin Fe Garay.

Dass der DSC in der vergangenen Saison Dynamo Moskau im ersten Gruppenspiel der Champions League schon einmal mit 3:2 besiegen konnte, macht die heutige Aufgabe kaum leichter. „Noch einmal lassen sie sich nicht überraschen“, weiß auch Alexander Waibl, der sich natürlich mit seiner Mannschaft vor allem vor heimischer Kulisse möglichst gut verkaufen und den „Riesen“ ein wenig ärgern will. Aber zugleich muss der Coach auch „das große Ganze“ im Auge haben. Heißt im Klartext: Vordergründig müssen alle trainingsmethodischen Vorbereitungen auf das Pokalfinale ausgerichtet sein. Dieser Spagat ist umso schwieriger, da am kommenden Sonntag in Straubing und nächsten Mittwoch gegen Potsdam auch noch zwei Bundesliga-Partien in das Programm bis Mannheim eingebettet sind. „Wir wollen gern als Erster in die Play-offs gehen“, stellt Waibl klar und hat ausgerechnet, dass seine Mannschaft von 15 zu vergebenden Punkten mindestens zwölf braucht, um dieses Ziel zu erreichen.

Dazu steht der 47-Jährige noch vor einem weiteren Problem: die zuletzt stark aufspielende Nneka Onyejekwe darf im Pokalfinale nicht eingesetzt werden. Da die rumänische Nationalspielerin erst Anfang des Jahres zum DSC wechselte und deshalb in keiner vorherigen Pokalrunde mitmischen konnte, ist sie in Mannheim nicht spielberechtigt. „Deshalb bekommt jetzt auch Jennifer Cross mehr Einsatzzeiten, damit sie ihren Rhythmus findet“, erläutert Alexander Waibl, der außerdem sagt: „Wir werden unser Training, also auch die Krafteinheiten, so gestalten, dass wir im Pokal über genügend Energie verfügen.“

Trotz allem hat er sich mit seinem Team natürlich für das heutige Spiel gut vorbereitet und kündigt an: „Wenn uns Dynamo den kleinen Finger bietet, werden wir ihn ergreifen.“

Von Astrid Hofmann

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