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Michael Stephan, Präsident des TC Blau-Weiß Blasewitz: Aufstieg als schönstes Geschenk

Michael Stephan, Präsident des TC Blau-Weiß Blasewitz: Aufstieg als schönstes Geschenk

Seit Sonntag steht fest, dass die Tennis-Herren des TC Blau-Weiß Blasewitz im kommenden Jahr wieder der 2. Bundesliga angehören. Als der Aufstieg der Blasewitzer in Regensburg perfekt war, gratulierte Clubpräsident Michael Stephan seinen Männern mit den Worten, dass sie ihm damit "nachträglich das schönste Geschenk zum 50. Geburtstag", gemacht haben.

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Michael Stephan

Quelle: Christel Becker

Das halbe Jahrhundert hatte Stephan, der seit vier Jahren an der Spitze des größten Dresdner Tennis-Clubs steht, Mitte Juli vollendet. DNN sprach mit dem Rechtsanwalt.

Frage: Warum ist der Aufstieg der Herrenmannschaft so wichtig?

M. Stephan: Weil der mit Abstand größte Tennis-Verein in den neuen Bundesländern auch leistungssportlich spitze sein sollte. Das sind wir auch der Sportstadt Dresden und dem sächsischen Tennis schuldig. Für diese großartige Saison bin ich der Mannschaft und den dafür Verantwortlichen wie Teammanager Sven Grosse und Cheftrainer Tomas Jiricka sehr dankbar. Und ich freue mich auf noch attraktivere Spiele im nächsten Jahr.

Der Aufstieg der Herren war nicht der einzige Erfolg in diesem Jahr-

Das ist richtig, doch er ist der wichtigste. Natürlich freue ich mich auch darüber, dass unsere völlig neu formierte Damenmannschaft mit dem zweiten Platz in der Ostliga den Wiederaufstieg in die Regionalliga geschafft hat. Das war nicht selbstverständlich, weil wir mit der mit Abstand jüngsten Mannschaft aller Zeiten mit drei Spielerinnen zwischen 13 und 15 Jahren ein Experiment gewagt haben. Das hat sich ausgezahlt. Die Mädchen besuchen alle das Dresdner Sportgymnasium. Mit Beginn des neuen Schuljahres kommt mit der 15-jährigen Hallenserin Marlene Herrmann noch die aktuell beste junge Spielerin aus Sachsen-Anhalt hinzu.

Ist der Weg mit Spielern aus dem heimischen Nachwuchs auch bei den Herren denkbar?

Was wir mit den Damen erfolgversprechend begonnen haben, wollen wir Schritt für Schritt auch bei den Herren praktizieren. Allerdings muss dabei bedacht werden, dass die Herren in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten, die Anforderungen dort noch wesentlich höher sind. Immerhin wollen wir bei den notwendigen Zugängen vorrangig auf Deutsche zurückgreifen. Das heißt aber nicht, dass wir die tschechischen Spieler, die uns zum Teil seit Jahren die Treue halten und wie Michal Schmid oder Michal Franek maßgeblichen Anteil am Aufstieg haben, jetzt vor die Tür setzen.

Das Dresdner ATP-Turnier erlebte bis 2008 im Waldpark zehn Auflagen. Glauben Sie noch an eine baldige Wiederbelebung?

Die Kontakte zum potenziellen Veranstalter Carl-Uwe Steeb sind nie abgerissen. Aber ich wage keine Prognose mehr, ob und wann es das Turnier wieder geben wird. Soviel steht fest: Wir brauchen dafür einen potenten Ausrichter. Der Verein kann so ein Turnier im Ehrenamt nicht stemmen. Der Club hat viele andere Aufgaben zu lösen, auch solche im Breitensport.

Wie sieht es mit der Mitgliederzahl in Ihrem Club aus?

Die liegt stabil etwas über 700, davon sind 300 Kinder und Jugendliche. Damit sind wir sehr zufrieden, und auch mit der von der Blau-Weiß-Tennisschule unter Leitung von Thomas Völker geleisteten Arbeit. Sie garantiert eine ordentliche Ausbildung unserer Jüngsten. Aber auch älteren Mitglieder, die neu mit Tennis beginnen, bekommen hier von qualifizierten Trainern das ABC dieses Sports vermittelt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.08.2013

Rolf Becker

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