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Mehr Mut gefordert - DSC-Volleyballerinnen empfangen zum ersten Saison-Heimspiel Suhl

Mehr Mut gefordert - DSC-Volleyballerinnen empfangen zum ersten Saison-Heimspiel Suhl

Nach der 0:3-Klatsche in Stuttgart wartet auf die DSC-Volleyballerinnen schon morgen der nächste Top-Gegner. Zum ersten Heimspiel empfangen die Waibl-Schützlinge den VfB Suhl in der Margon Arena (19.30 Uhr).

Dresden .

Von Astrid Hofmann

Wenig Zeit also für Trainer Alexander Waibl, die überraschend klare Auftakt-Niederlage auszuwerten. "Das Wichtigste haben wir schon auf der Rückreise im Bus besprochen", so der 43-Jährige. Dabei habe der Blick auf die Statistik keine Aufschlüsse gebracht, denn laut den volleyballerischen Daten waren die DSC-Damen den Stuttgarterinnen kaum unterlegen.

"Verloren haben wir das Spiel zwischen den Ohren", hat Waibl erkannt. So habe es dem Team an der nötigen Aggressivität gefehlt. Nach dem Turniersieg in Münster sei seine Mannschaft vielleicht mental auch nicht darauf vorbereitet gewesen, dass es nicht läuft. "Dann fehlt natürlich in unserem neuformierten Team noch das Hierarchie-Gefüge. Das herauszubilden dauert seine Zeit. Jede wollte irgendwie helfen und so waren wir zu viel mit uns selbst beschäftigt, haben nur reagiert, aber nicht agiert", glaubt Waibl.

Aber er sieht auch genügend Gründe, nicht in Panik zu verfallen: "Solche Niederlagen bringen uns auf jeden Fall voran. Im Moment können wir noch gar nicht eingespielt sein, es fehlen noch die Automatismen. Doch wir müssen uns darauf konzentrieren, wo wir langfristig in der Saison hin wollen. Da bringt es nichts, wenn wir jetzt kurzfristig an irgendwelchen Stellschrauben drehen."

Das heißt natürlich nicht, dass der Trainer nicht bereits gegen Suhl einen anderen Auftritt seines Teams erwartet. "Wir müssen deutlich aggressiver und mutiger spielen, zumal es ein Derby ist. Dazu hoffe ich, dass wir schon in der Block-Feldabwehr etwas stabiler stehen, mehr Druck mit den Aufgaben machen", so die Ansage von Waibl. Er schätzt Suhl stärker als im letzten Jahr ein: "Sie gehören für mich zu den Mitbewerbern um den Titel."

Viele Fans werden sich noch an das Playoff-Halbfinale der letzten Saison erinnern, das der DSC knapp für sich entschied. Inzwischen konnten sich die Thüringerinnen mit der tschechischen Angreiferin Martina Utla und der weißrussischen Mittelblockerin Anna Kalinovskaya verstärken, die beide 1,92 m groß sind. Aus Aachen kam Mittelblockerin Christina Speer. Die niederländische Nationalmannschafts-Zuspielerin Laura Dijkema wird erst im November zum Team stoßen. Neuer Kapitän der Suhlerinnen ist Claudia Steger, und mit der serbischen Libera Suzana Cebic hat der VfB eine Spielerin des frischgebackenen Europameisters in seinen Reihen. Zum Auftakt gewannen die Schützlinge von Felix Koslowski daheim gegen Köpenick mit 3:2.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2011

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