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Marvin Cüpper künftig im Tor der Füchse

Eishockey Marvin Cüpper künftig im Tor der Füchse

Die Lausitzer Füchse können in den neuen Saison gleich auf vier Torleute zurückgreifen. Einer davon ist Marvin Cüpper, der in der vergangenen Saison noch als Berliner Förderlizenz-Spieler den Kasten der Dresdner Eislöwen hütete.

Marvin Cüpper machte sich zuletzt in Dresden einen Namen, jetzt wird er häufig in Weißwasser spielen.

Quelle: Archiv/Dehlis

Weißwasser. Nun ist klar, wie bei den Lausitzer Füchsen die wichtigste Position im Eishockey, nämlich die des Torhüters, besetzt wird. Insgesamt stehen vier deutsche Keeper bereit, die sich um den Platz im Gehäuse streiten können. Das Beachtliche: Keiner der Goalies ist älter als 24 Jahre! Während Jimmy Hertel (24) und Konstantin Kessler (19) direkt vom EHC beschäftigt werden, erhalten die beiden Schlussleute der Eisbären Berlin, Marvin Cüpper (22) und Maximilian Franzreb (19), Förderlizenzen. In den kommenden zwei Jahren kooperieren die Weißwasseraner mit dem DEL-Rekordchampion. Bei dem steht mit Petri Vehanen eine Nummer eins im Tor, die als sogenannter „Vielspieler“ gilt. Damit die Backups der Eisbären zu Spielpraxis kommen, können sie diese in der DEL2 bei den Ostsachsen sammeln.

„Ich gehe davon aus, dass Marvin Cüpper zwischen 15 und 20 Partien für uns bestreiten wird“, schätzt der amtierende Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach ein. Bei dieser Anzahl Matches, die möglicherweise sogar im Kooperationsvertrag vereinbart sind, hätte die Verpflichtung eines Ausländers, der dann etwa ein Drittel der Saison auf der Tribüne hätte zubringen müssen, wenig Sinn gemacht. Allerdings gehen die Oberlausitzer mit der gewählten Torhüter-Variante ein durchaus beachtliches Risiko ein. Einerseits gibt es keinen Stammgoalie, dem die Feldspieler vertrauen können. Andererseits sind gerade junge Cracks immer diversen Leistungsschwankungen unterworfen. „Wir sind von diesen vier jungen Torhütern absolut überzeugt. Sie besitzen großes Potenzial. Wer die Entwicklung im deutschen Eishockey aktiv unterstützen möchte, der muss Talenten eine echte Chance geben. Die Kooperation mit Berlin hat diese Entscheidung mit möglich gemacht. Wir freuen uns nun auf einen gesunden Konkurrenzkampf im Füchse-Tor“, besänftigt Dirk Rohrbach.

Mit Sebastian Elwing wird sich zudem ein höchst engagierter und moderner Torwarttrainer um das Quartett kümmern. „Ich freue mich auf diese Herausforderung. Wir haben in Weißwasser nun die Chance, mit vier talentierten Torhütern zu arbeiten. Sie sind allesamt in einem Alter, wo noch große Sprünge in der Entwicklung möglich sind, wenn intensiv an der Technik und Methodik gearbeitet wird“, sagt „Elle“.

Mithin ist aber nun auch nachvollziehbar, warum die Füchse gleich zwei der nur vier zu vergebenden Kontingentstellen mit Verteidigern besetzten. Patrik Parkkonen und Nick Bruneteau sollen den Defensivverbund deutlich stärken und den Schlussleuten möglichst viel Arbeit abnehmen. Während Marvin Cüpper bei den Dresdner Eislöwen und Jimmy Hertel in Kassel schon Zweitligaluft schnuppern konnten, betreten Maximilian Franzreb und Konstantin Kessler Neuland. Der gebürtige Bad Tölzer Franzreb kam für die Hamburg Freezers bereits in der DEL zum Zuge, musste sich aber nach dem Ausstieg der Norddeutschen aus der höchsten deutschen Spielklasse einen neuen Arbeitgeber suchen. Dagegen kam Kessler, der aus Berlin stammt, bisher fast durchweg im Nachwuchs des EC Bad Tölz zum Einsatz.

Von Sebastian Matthieu

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