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Martin Wolfram lässt Lokalmatador Stephan Feck hinter sich

Wasserspringen Martin Wolfram lässt Lokalmatador Stephan Feck hinter sich

Martin Wolfram hat bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Leipzig einmal mehr seine Klasse unter Beweis gestellt. Der 23-Jährige setzte sich vom Dreimeterbrett durch, gewann mit 449,45 Punkten das Finale.

DSC-Ass Martin Wolfram jubelt überglücklich, flankiert von Stephan Feck (l.) und Frithjof Seidel.

Quelle: Christian Modla

Leipzig/Dresden. DSC-Wasserspringer Martin Wolfram hat bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Leipzig einmal mehr seine Klasse unter Beweis gestellt. Der 23-Jährige setzte sich vom Dreimeterbrett durch, gewann mit 449,45 Punkten das Finale. Dabei verwies der Schützling von Boris Rozenberg den Leipziger Favoriten Stephan Feck (441,95 Punkte) auf Platz zwei. Mit deutlichem Rückstand belegte der Berliner Frithjof Seidel (379,10) den dritten Platz.

Diese Titelkämpfe sind für die deutschen Wasserspringer gleichzeitig die erste Qualifikation für den Weltcup am 19. bis 24. Februar in Rio, wo sich die letzte Möglichkeit bietet, die begehrten Olympiaquotenplätze zu sichern. Zweiter Weltcup-Qualifikationswettkampf wird die Internationale Deutsche Hallenmeisterschaft vom 21. bis 24. Januar in Berlin sein.

Wolfram, der mit dem Gewinn des Europameistertitels schon einen Quotenplatz vom Turm erkämpft hatte, soll nun in Rio für die deutschen Farben möglichst auch vom Dreimeterbrett die Olympia-Qualifikation schaffen. Deshalb, aber auch weil seine Schulter immer wieder Schmerzen verursacht, konzentriert sich der Dresdner derzeit auf das Brett und bestreitet auch in Leipzig keinen Wettkampf vom Turm. Trotz seines Sieges zeigte sich Wolfram gestern noch nicht ganz zufrieden: "Ich habe durchwachsen angefangen. Im Vorkampf kamen meine Kracher-Sprünge noch nicht so gut. Doch ich konnte mich dann im Halbfinale und Finale jeweils steigern. Natürlich freue ich mich, dass ich den Favoriten bezwingen konnte", meinte er.

Ob er am Sonntag noch einmal ins Wettkampfgeschehen eingreift, hängt von seinem Vereinsgefährten Sascha Klein ab. Der Weltmeister hatte das Synchronspringen vom Turm wegen einer Magen-Darm-Verstimmung abgesagt. "Eigentlich wollen wir gemeinsam den Synchron-Wettbewerb vom Dreimeterbrett in Angriff nehmen. Das hängt allerdings jetzt davon ab, wie sich Sascha fühlt", so Wolfram. Eine Entscheidung soll am heutigen Sonnabend fallen.

DSC-Springerin Tina Punzel hatte zum Auftakt mit der Berlinerin Christina Wassen Silber im Turm-Synchron gewonnen. Die Dresdnerin Louisa Stawczynski holte Bronze vom Einmeterbrett.

Astrid Hofmann

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