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Marc Schaub gibt sein Debüt bei den Dresdner Eislöwen

Marc Schaub gibt sein Debüt bei den Dresdner Eislöwen

Nach dem Derby ist vor dem Derby - zumindest für die Eislöwen. Mit dem 4:1-Sieg gegen die Lausitzer Füchse im Rücken wollen die Elbestädter am Sonntag auch in Crimmitschau wertvolle Punkte entführen.

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Quelle: Archiv

Zuvor geht es aber heute (20 Uhr) in eigener Halle gegen Schlusslicht SC Riessersee. Gegen das Team aus Garmisch haben die Dresdner noch etwas gutzumachen. Das Hinspiel verloren sie glatt mit 0:6. "Da sind wir zum Tabellenletzten gefahren und haben eine böse Überraschung erlebt. Das darf uns nicht noch einmal passieren", macht Trainer Thomas Popiesch unmissverständlich klar.

Und weil die Bayern nach zum Teil schwachen Leistungen jetzt Trainer Axel Kammerer beurlaubten und am Montag mit Toni Krimmer einen neuen Coach vorstellten, warnt der Eislöwen-Chef: "Ein Trainerwechsel bringt immer einen Energieschub. Und immerhin gewann Riessersee zuletzt in Hannover mit 3:0." Aber Popiesch sagt auch: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren." Verzichten muss er auf jeden Fall noch auf Justin Kurtz (Gehirnerschütterung) sowie auf die an Grippe erkrankten Christian Hacker und Thomas Ziolkowski.

Dafür wird Neuzugang Marc Schaub sein Debüt geben. Der 20-jährige Krefelder hatte aus persönlichen Gründen seinen Vertrag bei den Krefelder Pinguinen, bei denen er seit drei Jahren mittrainierte, aufgelöst. Spielpraxis sammelte der Stürmer, der seine Stärken vorm Tor sieht, beim Oberligisten Bad Nauheim und beim Regionalligisten Neuss. Umso mehr freut er sich jetzt auf seine Premiere in der 2. Bundesliga: "Das Niveau ist super und ich habe schon von meinem Berater gehört, dass Dresden ein toller Standort mit großartigen Fans ist."Mit dem gebürtigen Krefelder André Huebscher, mit Christian Hacker und Veit Holzmann trifft er in der Mannschaft auf gute "alte Bekannte". Schaub, dem das Eishockey-Gen durch seinen Vater in die Wiege gelegt wurde, sagt von sich: "Der Sport ist meine Leidenschaft, daran hängt mein ganzes Herz." In Dresden hofft er jetzt natürlich auf möglichst viel Eiszeit. Sein Trainer versicherte gestern: "Wir werden ihn in die Mannschaft einbauen und er bekommt Gelegenheit, sich zu beweisen." Die bisherigen beiden Duelle gegen Crimmitschau konnte jeweils die Gastmannschaft hauchdünn für sich entscheiden. Klar, dass Popiesch auch diesmal die Punkte aus dem Sahnpark entführen will. Doch das möchten die Hausherren unter allen Umständen verhindern, denn gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze sei jeder Zähler Gold wert, sieht Eispiraten-Trainer Fabian Dahlem noch zusätzliche Brisanz in der Partie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2013

Astrid Hofmann

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