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Mancuso hofft auf zwei Siege gegen Telekom Baku

Volleyball Mancuso hofft auf zwei Siege gegen Telekom Baku

Wenn die DSC-Volleyballerinnen heute (19 Uhr) daheim gegen Telekom Baku das dritte Champions-League-Spiel bestreiten, ist das für einige auf und neben dem Spielfeld etwas Besonderes.

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Gina Mancuso (hi.) trifft heute auf ihren Ex-Klub aus Baku.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Zum Beispiel für Michal Masek, Co-Trainer des deutschen Meisters. Schließlich liebt der Slowake seit sieben Jahren Zuspielerin Lucie Mühlsteinova - die tschechische Zuspielerin in Bakus Diensten.

"Für die Zeit des Spieles blenden wir das Private komplett aus, da sind wir absolut professionell und jeder von uns konzentriert sich auf seine Aufgaben", betont der 32-Jährige, der seine Freundin 2007 in Bratislava kennenlernte, als er Trainer des Erstligisten und sie die Regisseurin war. Seither haben sie nur einmal noch im gleichen Team gearbeitet - 2013/14 beim polnischen Erstligisten Chemik Police, wo er als Co-Trainer fungierte. Da beide in dieser Saison über 3500 Kilometer voneinander entfernt ihrem Job nachgehen, haben sie sich natürlich über die Auslosung gefreut. "Da sehen wir uns wenigstens zweimal", meint Michal Masek lachend.

Für DSC-Angreiferin Gina Mancuso ist die Partie eher keine besondere, auch wenn sie selbst schon in Aserbaidschan gespielt hat. Die US-Amerikanerin schmetterte von Januar bis Mai 2014 für Rabita Baku. "Rabita und Telekom gehörten zu einem Verein, es waren aber zwei unterschiedliche Mannschaften. Rabita die erste, Telekom die zweite. Wir haben nur Trainingsspiele gegeneinander bestritten, ansonsten hatten wir nichts miteinander zu tun", erinnert sich die Angreiferin.

Seit diesem Sommer gibt es Rabita nicht mehr, alle Spielerinnen verließen den Verein und die Lizenz für die Königsklasse ging an Telekom über. Zwar ist der Klub aktuell Tabellenletzter in Pool E, doch das Team sorgte mit einer 2:0-Satzführung beim haushohen Favoriten Fenerbahce Istanbul vor zwei Wochen für Aufsehen, auch wenn die Partie noch 2:3 verloren ging. "Ich war sehr überrascht davon. Aber es ist ein Warnschuss für uns", weiß Mancuso, die zuletzt immer besser in Form kam. "Das habe ich auch Alexander Waibl zu verdanken. Er ist ein Volleyball-Fachmann und weiß, wie man Spielerinnen besser macht und ihnen Selbstvertrauen gibt", fühlt sich die 24-Jährige unter dem DSC-Coach pudelwohl. Die guten Leistungen will sie in den beiden wichtigen Champions-League-Spielen gegen Telekom Baku bestätigen (das Rückspiel findet in zwei Wochen statt) auf jeden Fall bestätigen. "Wir wollen mit zwei Siegen gegen Telekom ins neue Jahr gehen." Allerdings warnt auch Waibl: "Das ist eine sehr gute Mannschaft mit starken Angreiferinnen und Lucie Mühlsteinova versteht es hervorragend, ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen."

Gina Mancuso möchte die Zeit in Baku nicht missen. Ich habe jeden Tag mit Spitzenspielerinnen trainiert und auch die Stadt am Meer hat mich beeindruckt", gibt sie zu. Inzwischen ist sie aber längst in Dresden heimisch geworden: "Ich liebe die Innenstadt mit all den schönen alten Bauwerken. Am liebsten spaziere ich aber an der Elbe, schaue mir den Sonnenuntergang an. Das ist einfach wundervoll", findet die US-Amerikanerin.

Astrid Hofmann

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