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Lynel Kitambala kämpft um Comeback und wird von Fitnesscoach Canestrini "geschleift"

Lynel Kitambala kämpft um Comeback und wird von Fitnesscoach Canestrini "geschleift"

"In zwei Tagen sehe ich aus wie Ronaldo", scherzt Lynel Kitambala. "In den nächsten Tagen wird er seinen Körper nicht mehr spüren", nimmt Christian Canestrini ihm jegliche Vorfreude.

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Gesamtkunstwerk: Rekonvaleszent Lynel Kitambala mit Ball.

Quelle: Frank Dehlis

Beiden sind das Lachen und der Spaß trotz intensiver, schweißtreibender Arbeit nicht verloren gegangen. Nach seinem Innenbandanriss im rechten Knie im Spiel gegen den VfL Bochum am 8. Dezember schuftet der Franzose unter den Fittichen des Fitness-Gurus für sein Comeback. Gestern durfte er endlich das Hotel verlassen und auf dem Rasen neben der Mannschaft sein Programm mit Canestrini abspulen. Der Coach motiviert, korrigiert und lobt den 24-Jährigen. Bei den Übungen ist der Offensivspieler konzentriert, die Anstrengung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Dennoch ist er anschließend gut gelaunt. "Er ist sehr, sehr willig. Von der Physis und Athletik hat er natürlich noch Nachholbedarf. wir müssen die Belastung behutsam steigern", erklärt Canestrini.

Dass Kitambala überhaupt am Sonnabend mit im Flieger saß, kam überraschend. "Für mich ist es sehr wichtig, dass ich mit der Mannschaft in die Türkei fliegen konnte, denn so bin ich ein Teil des Teams", freut sich der Vater einer kleinen Tochter. Eine Prognose für seine Rückkehr auf den Platz kann zum momentanen Zeitpunkt keiner geben. Trainer Peter Pacult rechnet nicht vor März mit der vollen Leistungsfähigkeit seines Angreifers.

"Christian Canestrini ist ein sehr guter Fitnesscoach und Motivator. Er hilft mir dabei, fit zu werden. Seit Beginn des Trainingslagers arbeite ich jetzt täglich intensiv mit ihm zusammen. Es ist einerseits anstrengend, auf der anderen Seite tut es mir nach sechs Wochen Verletzungspause sehr gut", sagt Kitambala. Vor allem für den Kopf ist ein behutsamer Aufbau besonders wichtig. "Ich mache jetzt kleine Fortschritte und die Stabilität sowie das Vertrauen in mein Knie kommen zurück", erklärt der Franzose. Auch wenn es in den kommenden Wochen sicher noch härter werden wird und noch viel Schweiß auf den Boden tropfen muss, so will sich Kitambala in Form bringen, um der Mannschaft dann wieder zu helfen.

Heute (15 Uhr MEZ) testet Dynamo gegen den FK Aqtöbe aus Kasachstan. Fest stehen zudem die Partien gegen 1860 München (Sonnabend) und Hajduk Split (Montag). Eventuell spielt das Pacult-Team am Freitag noch gegen Dinamo Zagreb.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2013

tina

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