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Luca Grünwald hat trotz IDM-Titels noch kein Motorrad für die nächste Saison

Luca Grünwald hat trotz IDM-Titels noch kein Motorrad für die nächste Saison

Zwei Titel, beide vorfristig gewonnen - viel besser hätte die Saison in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft für das Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda nicht laufen können.

Dresden.

Dabei glänzte vor allem Luca Grünwald, der für die Bischofswerdaer zum zweiten Mal einen Titel holte. Schon 2010 wurde der seit letzter Woche 18-Jährige mit dem Freudenberg-Team IDM-Sieger, damals noch in der 125er Klasse. In diesem Jahr holte er den Titel in der IDM Moto3, durfte mit einer Wildcard sogar beim WM-Lauf auf dem Sachsenring starten. Dort belegte er einen respektablen achten Platz. Dennoch ist die Zukunft für den jungen Rennfahrer noch ungewiss, Luca Grünwald sucht nach wie vor ein Bike für die nächste Saison. DNN-Redakteur Christoph Springer sprach mit ihm.

Frage: Was überwiegt - die Freude über den Titelgewinn oder die Sorgen mit Blick auf die nächste Saison?

L. Grünwald: Im Moment noch die Freude über den Titelgewinn, aber leider sind die Sorgen über die nächste Saison schon im Hinterkopf. Aber ich bin froh, dass ich in so einer starken Saison mit einem so starken Team noch einmal jedem zeigen konnte, was ich so drauf habe.

Ist ein Engagement mit dem Freudenberg-Team in einer anderen Rennserie denkbar?

Das ist denkbar. Ich bin ja schon fast so etwas wie der verlorene Sohn der Freudenbergs. Vielleicht geht es in Richtung Supersport, da wollen sie meines Wissens auch ein Team an den Start bringen.

Es ist davon die Rede, dass Sie auch Gespräche mit Kiefer Racing führen, dem Team von Stefan Bradl aus der Moto2. Wie weit sind diese Gespräche fortgeschritten, wie intensiv ist der Kontakt?

Die Gespräche liefen eigentlich gut, nur leider hat es mit der Finanzierung nicht hingehauen, die Plätze sind jetzt bereits besetzt.

Ist ein Kontakt zu Sandro Corteses aktuellem MotoGP-Team vorhanden?

Einen richtigen Kontakt habe ich nicht. Und leider ist die Finanzierung in diese Richtung auch sehr, sehr schwierig zu bewerkstelligen, wohl noch schwieriger als beim Kiefer Racing Team.

Wie viel Zeit bleibt, um die Weichen für die nächste Saison zu stellen?

Jetzt ist das, was ich die Hauptverhandlungszeit nennen würde. Es wäre schon gut, wenn bis Weihnachten geklärt wäre, was für 2013 geplant ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.11.2012

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