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Loose will mit Dynamo in Aachen den Klassenerhalt perfekt machen

Loose will mit Dynamo in Aachen den Klassenerhalt perfekt machen

Drei Spiele ohne Sieg, drei Spiele ohne eigenen Torerfolg - diesen kleinen Durchhänger möchte Dynamo Dresden morgen Abend bei Alemannia Aachen (18 Uhr) vergessen machen.

Dresden .

Dresden (DNN). Drei Spiele ohne Sieg, drei Spiele ohne eigenen Torerfolg - diesen kleinen Durchhänger möchte Dynamo Dresden morgen Abend bei Alemannia Aachen (18 Uhr) vergessen machen. Mit einem Sieg auf dem neuen Tivoli dürfte das kein Problem sein: "Wer die Tabelle lesen kann, der weiß, dass der Abstiegskampf ad acta gelegt ist, wenn wir erfolgreich spielen", sagte Trainer Ralf Loose.

Dynamos Übungsleiter ermahnte seine Mannschaft (33 Punkte), die anstehende Aufgabe mit Ruhe anzugehen: "Wir müssen konzentriert in dieses Spiel gehen. Wir sehen uns in einer guten Ausgangsposition. Das ist eine Ausgangsposition, die andere Mannschaften nicht haben." Zum Beispiel die Alemannia, die unter Trainer Friedhelm Funkel mit dem Rücken zur Wand steht. Der Tabellen-16. hat sechs Punkte Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz und auch den Relegationsrang längst nicht sicher, nur ein Punkt liegen die Westdeutschen vor dem Vorletzten Karlsruher SC, der sich im Saisonfinale von einem weiteren Trainerwechsel noch einmal Schwung erhofft. "Ich glaube, die Aachener wären schon zufrieden, wenn sie am Saisonende noch dort stehen, wo sie jetzt sind", meinte Loose.

Mit seiner eigenen Mannschaft hatte er am 7. Spieltag den damals abstiegsbedrohten VfL Bochum zu Hause 2:1 bezwungen, woraufhin der VfL Funkel beurlaubte. Das Trainer-Urgestein heuerte postwendend in Aachen an und holte am 11. Spieltag ein 1:1 in Dresden. Es war eines von acht Unentschieden unter seiner Leitung. Ebenso oft verlor er mit Aachen, nur drei Siege glückten dem 58-Jährigen. Eine neuerliche Niederlage könnte ihn erneut den Job kosten, falls die Verantwortlichen des Traditionsklubs die Nerven verlieren. Seinen Kollegen abzuschießen hat Loose gewiss nicht im Sinn. Warum auch? "Das spielt überhaupt keine Rolle. Für uns ist wichtig, dass wir jetzt in Aachen versuchen, den entscheidenden Schritt zu tun", betonte der 49-Jährige.

Dynamos Coach hat diese Woche viel mit seinen Spielern am Torabschluss gearbeitet und hofft, dass die Flaute im Sturm morgen abebbt. Gründe für die Ladehemmung bei Zlatko Dedic und Mickael Poté vermutet er in deren Gedankenspielen darüber, wo sie ab Sommer kicken. Dedic (Leihgabe aus Bochum) wolle sich unbedingt woanders anbieten, Poté (Vertrag bis 2014 in Dresden) werde auch öfter von außen kontaktiert. Loose ist klar: "Stürmer, die viele Tore erzielen, sind immer begehrt." Der Trainer betonte aber: "Für mich ist Poté eigentlich unverkäuflich. Wenn Dynamo in der 2. Bundesliga bleiben soll, brauchen wir Spieler, die Top-Qualität haben. Und da ist Poté ein Schlüsselspieler." Sportchef Steffen Menze sehe das genauso.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.03.2012

J. Leimert

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