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Lokalmatador Renoir gewinnt Gelos-Triumph - DRV zieht positives Fazit des Renntages in Dresden-Seidnitz

Lokalmatador Renoir gewinnt Gelos-Triumph - DRV zieht positives Fazit des Renntages in Dresden-Seidnitz

Die Stimme von Claudia Barsig überschlug sich fast. Die Dresdner Galopptrainerin saß aufgeregt vorm Monitor und feuerte lautstark ihren Schützling Renoir an. Als der achtjährige Wallach im 24. Gelos-Triumph nach 1400 Metern als Erster die Ziellinie überquerte, stieß die 46-Jährige einen Freudenschrei aus.

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Sieger Andreas Best auf Renoir setzte sich gestern im Gelos-Triumph vor Koen Clijmans auf France Extreme durch.l

Quelle: M. Rietschel

Stalljockey André Best hatte den 81:10-Außenseiter mit einem klugen Ritt zu diesem Erfolg im Hauptereignis des fünften Renntages geführt. Sterngold und der anfangs deutlich führende France Extreme hatten das Nachsehen, ganz zu schweigen von den eigentlichen Favoriten wie El Zagal (Vorletzter) oder der Sieger von 2011, Ocean Tiger (6.).

Für Claudia Barsig kam der Sieg allerdings nicht überraschend: "Ja, ich hatte schon damit gerechnet. Ich habe dem Wallach nach dem Erfolg in Bad Harzburg ein wenig Ruhe gegönnt und er war jetzt wieder in blendender Form. Dazu passte auch der Rennverlauf, Renoir bekam außen genug Platz, um sein eigenes Tempo zu gehen", erläuterte die Seidnitzerin, die sich doppelt freuen konnte, denn das Pferd befindet sich auch noch in ihrem Besitz. "Als Zweijährigen wollte ihn niemand, aber ich fand ihn von Anfang an sehr lieb und habe ihn behalten. Und ich reite ihn auch jeden Tag selbst im Training. Das ist auch eine kleine Bestätigung für mich, dass ich es noch kann", meinte Barsig augenzwinkernd.

Immerhin ist es nach 2006, als Saloon aus dem Stall von Michael Sowa gewann, der erste Sieg eines Dresdner Vollblüters im Gelos-Triumph. Der elfte Jahrestreffer tröstete die Trainerin auch darüber hinweg, dass sich die Sieghoffnungen zuvor mit Magic Moments nicht erfüllten. Die dreijährige Stute, mit der Reiter André Best den Rennverlauf nicht so optimal gestalten konnte, musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.Am Ende des 25. Gelos-Renntages gab es aber noch einen weiteren Triumph für die Seidnitzer Farben. High Energy aus dem Stall von Trainer Lutz Pyritz und mit Ian Ferguson im Sattel wurde seiner Favoritenrolle (35:10) gerecht und sicherte damit den zweiten Dresdner Sieg. Für Lutz Pyritz war dies der fünfte Saisonerfolg.

Einziger Doppelsieger an diesem Tag war Jockey Koen Clijmans, der zuerst für den Wittichenauer Besitzertrainer Frank Lippitsch mit Chrysanthus erfolgreich war und später auch noch mit Christian Zschaches Laboe gewann. Insgesamt zog DRV-Präsident Michael Becker ein positives Fazit: "Wir sind angesichts der kühlen Witterung und der Konkurrenz sehr vieler anderer Veranstaltungen in der Stadt mit den reichlich 5000 Besuchern sowie dem Gesamtumsatz von 113 047,48 Euro sehr zufrieden mit dem Renntag." Schon jetzt kündigte Becker ein besonderes Highlight für den beliebten "Sparkassen-Renntag" am 4. Oktober an: "Weil wir im nächsten Jahr 125-jähriges Bestehen der Rennbahn feiern, wollen wir eine alte Tradition wieder aufleben lassen und werden ins Programm zwei Traber-Rennen einbauen", blickt Becker voraus.

Astrid Hofmann

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