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Liebscher & Rauhe: Drittes Rennen - dritter Sieg

Liebscher & Rauhe: Drittes Rennen - dritter Sieg

Dritter Weltcup, dritter Sieg. Für Kanu-Ass Tom Liebscher könnte die Saison nicht besser laufen. Der 20-Jährige vom KC Dresden hat mit seinem Potsdamer Partner Ronald Rauhe auch beim Weltcup im ungarischen Szeged im K2 über 200 Meter der Konkurrenz das Nachsehen gegeben.

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Tom Liebscher

Quelle: Carola Fritzsche

Das neuformierte Duo gewann nach den Rennen in Mailand und Duisburg auch das Finale in Szeged mit fast einer halben Sekunde Vorsprung vor den britischen Vize-Weltmeistern Liam Heath und Jonathan Schofield. Damit avancieren die beiden deutschen Athleten auch zu den Top-Favoriten für die Europameisterschaft Mitte Juli in Brandenburg.

"Dass sie vorn mitfahren, haben wir erwartet", meint Liebschers Heimtrainer Jens Kühn, "aber dass sie die Szenerie so dominieren, war nicht abzusehen. Es hat sich gelohnt, dass der Verband die beiden stärksten Einer-Fahrer in ein Bott gepackt und damit die Kräfte gebündelt hat. Man spürt, dass auch Ronald Rauhe richtig heiß ist und es bei Olympia 2018 zum Abschluss seiner Karriere noch einmal wissen will."

Die Steigerung seines Schützlings Tom Liebscher führt Kühn darauf zurück, dass der ehemalige Junioren-Weltmeister im Winter sehr gut trainieren konnte und vor allem im Kraftbereich weiter zugelegt hat. Dennoch sieht er bei dem Team auch weiteres Potenzial: "Am Start geht sicher noch etwas mehr. Im zweiten Abschnitt fahren sie aber schon jetzt den anderen davon." Jetzt ist für Liebscher erst einmal zwei Wochen Heimtraining angesagt, bevor die unmittelbare EM-Vorbereitung beginnt.

Ob in Brandenburg mit Steffi Kriegerstein (WSV Am Blauen Wunder) sogar eine zweite Dresdnerin um Medaillen fährt, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Denn die 21-Jährige überraschte in Szeged gemeinsam mit ihrer Karlsruher Partnerin Sabrina Hering im K2 über 500 Meter. Das Duo fuhr nicht nur ins Finale, sondern belegte am Ende sogar einen starken dritten Rang. Dagegen verfehlten die deutlich höher eingeschätzten Tina Dietze/Conny Waßmuth (Leipzig/Potsdam) den A-Endlauf. "Eigentlich müsste das für ein EM-Ticket für Steffi Kriegerstein und Sabrina Hering reichen. Die beiden waren ja schon einmal gemeinsam Junioren-Weltmeisterinnen. Ich bin gespannt, wie der Verband entscheiden wird", so Jens Kühn.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.05.2014

Astrid Hofmann

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