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Libera Lisa Stock kehrt den DSC-Volleyballerinnen den Rücken

Vom Meister zum Aufsteiger Libera Lisa Stock kehrt den DSC-Volleyballerinnen den Rücken

Auch bei Lisa Stock hatte sich eine Veränderung schon lange angedeutet. Jetzt ist es offiziell: Die DSC-Libera wechselt vom deutschen Meister und Pokalsieger zu Erstliga-Aufsteiger SWE Volley-Team Erfurt. Das gaben die Thüringer gestern bekannt. Die 22-Jährige ist der neunte Abgang der Dresdnerinnen nach ihrem Doublegewinn.

Lisa Stock verlässt den Dresdner SC. Wie gestern bekannt wurde, heuert sie bei Bundesliga-Aufsteiger SWE Volley-Team Erfurt an

Quelle: Archiv

Dresden. Auch bei Lisa Stock hatte sich eine Veränderung schon lange angedeutet. Jetzt ist es offiziell: Die DSC-Libera wechselt vom deutschen Meister und Pokalsieger zu Erstliga-Aufsteiger SWE Volley-Team Erfurt. Das gaben die Thüringer gestern bekannt. Die 22-Jährige ist der neunte Abgang der Dresdnerinnen nach ihrem Doublegewinn. Die aus Schönebeck stammende Annahmespezialistin war als 13-Jährige an den Dresdner Bundesstützpunkt gekommen. Sie durchlief alle Nachwuchsmannschaften, mit denen sie unter anderem deutsche U18- und U20-Meisterin wurde. Sie trug zudem 46-mal das Trikot der Junioren-Nationalmannschaft und schaffte 2012 den Sprung in die erste Mannschaft des DSC. An der Seite der niederländischen Nationalspielerin Myrthe Schoot konnte sie sich weiter entwickeln, hatte aber in der abgelaufenen Saison relativ wenige Spielanteile, wollte wohl jetzt eine neue Herausforderung.

DSC-Trainer Alexander Waibl sagt: „Wir wünschen Stocki alles Gute. Sie hat in ihrer jungen Sportler-Karriere schon viele Erfolge feiern können. Wir hoffen, dass sie ihre persönlichen Ziele für Leistungssport und Ausbildung in Erfurt optimal fortführen kann.“ Die Thüringer freuen sich über den Neuzugang: „Dem Erfurter Management ist ein spektakulärer Transfer gelungen“, jubelte gestern Teammanager Heiko Herzberg. Sie seien glücklich, mit der 22-Jährigen eine echte Verstärkung auf der so wichtigen Position gefunden zu haben. Im Vorfeld habe man aber einige Rahmenbedingungen schaffen müssen. So musste ein Ausbildungsbetrieb gefunden werden, der Lisa die Fortführung ihrer Lehre als Bauzeichnerin ermöglicht. „Dank unseres Netzwerkes mit regionalen Unternehmen ist es gelungen, diese Hürde zu meistern“, freut sich Vereinspräsident Michael Panse. Lisa habe als Nummer zwei bei einem international ambitionierten, deutschen Top-Verein ihr Ziel nie aus den Augen verloren, Stammspielerin zu werden.

Diese Chance werde sie nun in Erfurt erhalten, erklärten die Verantwortlichen, die fast zu einer „Filiale“ gut ausgebildeter Spielerinnen des Dresdner Stützpunktes werden. Denn neben Selma Theresa Hetmann, die schon 2013 vom VCO in die Blumenstadt wechselte, angelte sich der Aufsteiger jetzt auch die ehemalige VCO-Zuspielerin Michaela Wessely, die zuletzt zum Erstliga-Kader von Schwerin gehörte, sowie die erst 18-jährige Angreiferin Luise Wolf, die vom VCO Dresden vor wenigen Wochen den Sprung ins neue Erstliga-Team wagte.

Von Astrid Hofmann

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