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Letzter Test: Dresden Monarchs überrennen harmlose Gäste aus Prag

Letzter Test: Dresden Monarchs überrennen harmlose Gäste aus Prag

Die Bundesliga-Footballer der Dresden Monarchs haben auch im zweiten Testspiel vor dem Saisonbeginn gesiegt. Am Sonnabend gewannen die Sachsen gegen die Prag Lions überlegen mit 69:3 (21:0/21:3/20:0/7:0).

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Dresdens flinker Neuzugang Trevar Deed (l.) zieht mit dem Ei auf und davon. Der ehemalige Kieler war von den Pragern kaum einmal zu bremsen.

Quelle: Frank Dehlis

Eine Woche vor dem scharfen Start in die neue Saison der German Football League (GFL) zeigten sich die Königlichen bestens aufgelegt. Vor allem die Offense um den neuen Quarterback Jeff Welsh, der wie die anderen Gastspieler erst seit knapp zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert, spielte beeindruckend sicher und wohl koordiniert. Klar, dass die mehreren hundert Monarchs Fans im Stadion an der Bärnsdorfer Straße vor allem Spaß am Spiel ihres neuen Runningbacks Trevar Deed hatten. Der US-Amerikaner allein schien vor allem in Halbzeit eins die Prager Abwehr vor nahezu unlösbare Probleme zu stellen. Gleich sein zweiter Spielzug endete in der Endzone - Touchdown nach einem 28-Yard-Lauf zur ersten Führung. Jan Hilgenfeldt sorgte mit einem verwandelten Zusatzkick für das 7:0.

Ein paar Minuten später stand Deed schon wieder jubelnd an gleicher Stelle, nachdem er einen Kickoff der Lions über 80 Yards zurückgetragen hatte. Doch leider machte ein Monarchs-Foul diesen spektakulären Run zunichte. Was aber niemanden betrübte, denn es dauerte nicht lang, ehe Spielmacher Welsh selbst zum zweiten Touchdown lief. Hilgenfeldts Kick war wiederum gut, so hieß es 14:0.

Und so ging es weiter. Dresdens Offense spielte sicher und überlegen. Nachdem zu Beginn vor allem Deed glänzte, begann Welsh mit zunehmender Spielzeit auch seine Pässe breit und erfolgreich zu streuen. Folgerichtig kam der dritte Touchdown auch via Pass zustande: Donnie Avant, ebenfalls neu in diesem Jahr bei den Sachsen, fing einen 5-Yard-Pass in der Endzone (PAT Hilgenfeldt 21:0).

Die weiteren Touchdowns im Schnelldurchgang: Sebastian Krech punktete mit einem 20-Yard-Pass von Welsh (PAT Hilgenfeldt 28:0), Deed mit einem Lauf über fast 45 Yards (PAT Hilgenfeldt 35:3), Hilgenfeldt trug einen 55-Yard-Pass in die Endzone (PAT Hilgenfeldt 42:3). Dann war es wieder Krech direkt nach der Pause mit einem Kick-Off Return über 75 Yards (PAT 49:3). Lucas Wetzel punktete zwei Mal hintereinander über jeweils 4 Yards (PAT einmal gut, einmal nicht - 62:3).Eric Seidel, der in Halbzeit zwei Welsh vertrat, setzte mit einem finalen Lauf über einen Yard (PAT Hilgenfeldt 69:3) den Schlusspunkt.

Den Tschechen gelang indes wenig. Einzig Ondrej Sisl punktete - kurz vor der Halbzeitpause erzielte er ein Fieldgoal. Auch wenn Dresdens Defense vor allem gegen das Prager Passspiel immer mal wieder anfällig schien, ließen die Dresdner doch lediglich Yards, nie aber Big Plays oder gar Touchdowns zu. Trainer Gary Spielbuehler fiel es schwer, bei solch einem Ergebnis Schwachstellen oder gar Fehler zu benennen. Klar ist aber, dass es für die Monarchs in den Ligaspielen nicht so leicht wird. Entsprechend gibt es auch nach diesem Kantersieg noch einiges zu tun. Den Coaches werden vor allem die vielen Strafen gegen das eigene Team unangenehm aufgefallen sein. Am kommenden Sonnabend, wenn es zum ersten regulären Spiel bei den Hamburg Blue Devils geht, sollte das nicht wieder vorkommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.05.2013

Jörg Dreßler

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