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Letzter Härtetest für die Titans vor den Playoffs

Dresdner Basketballer gastieren bei den Giants in Nördlingen Letzter Härtetest für die Titans vor den Playoffs

Nachdem bei den Dresden Titans in dieser Woche eine Grippewelle für Aufregung gesorgt hatte, hofft Trainer Steven Clauss, dass er am Sonnabend (19.30 Uhr) beim TSV Nördlingen alle seine Leistungsträger aufbieten kann.

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Quelle: M. Rietschel

Dresden. Nachdem bei den Dresden Titans in dieser Woche eine Grippewelle für Aufregung gesorgt hatte, hofft Trainer Steven Clauss, dass er am Sonnabend (19.30 Uhr) beim TSV Nördlingen alle seine Leistungsträger aufbieten kann. Nach Symptomen bei Marc Nagora setzte auch David Sturner gestern Vormittag beim Training aus, am Abend strich Clauss die zweite Tageseinheit gleich für alle, um die Gefahr weiterer Ansteckungen zu bannen.

Im letzten Spiel der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga Pro B wollen sich die „Titanen“ noch einmal Selbstvertrauen für die Playoffs holen und Platz fünf verteidigen. Wer der Gegner in den ersten Spielen der Meisterrunde sein wird, das ist noch nicht klar: Im Moment wäre es Oldenburg, doch je nach Ausgang der letzten Hauptrundenpartien in der Nord- und Südstaffel kommen auch noch Bochum und Rostock in Betracht.

Für Clauss kommt das Spiel gegen die drittplatzierten Schwaben zum richtigen Zeitpunkt: „Uns kann nichts Besseres passieren, als zum Abschluss der Hauptrunde gegen ein Spitzenteam der Staffel anzutreten. Die Tabellenkonstellation ist nahezu perfekt. Auch in den Playoffs müssen wir zunächst auswärts antreten und mindestens einmal auf fremdem Parkett gewinnen“, verweist der Coach darauf, dass Dresdens Korbjäger trotz des Heimerfolgs gegen Speyer keine Chance mehr auf das Heimrecht haben. Den dafür nötigen vierten Platz hatte sich Frankfurts Farmteam am vergangenen Montag mit einem Sieg in Leipzig gesichert. „Somit erwarten wir einen echten Härtetest gegen Nördlingen“, so Clauss.

Ein genauer Blick auf die Statistik zeigt, dass Dresdens heutiger Gegner neben Tabellenführer Karlsruhe die wenigsten Punkte kassiert. Gegenüber stehen ihm jedoch die „Titanen“ als treffsicherstes Team. Den Giants gelangen zuletzt sechs Siege in Folge, ehe es am letzten Wochenende eine 64:82-Niederlage in Würzburg setzte. Dabei ist festzuhalten, dass Nördlingen bei 14 Heimsiegen nur sechs vor heimischem Publikum einfahren konnte. Als letztjähriger Aufsteiger aus der Regionalliga mischen die Korbjäger aus dem Nördlinger Ries nach einem Jahr Abstinenz vom Drittliga-Basketball die Südstaffel wieder ordentlich auf.

Nördlingens Head-Coach Mario Matic profitiert dabei vor allem von seinen beiden Aufbauspielern Janek Schmidkunz (17,6 Punkte/2,5 Assists) und US-Boy Brandon Lockhart (16,2/5,6). Übertroffen werden die Point Guards nur noch von US-Forward Jordan Talbert (17,5/2,6/11,2 Rebounds), der sich in 35 Minuten als effektivster Spieler seines Teams herauskristallisierte. Auch ist die Partie für Clauss eine gute Kostprobe auf die „Meisterschaftsrunde“, weiß er doch, „dass alle Top-Teams vor allem auf den Positionen den Aufbauspielers und unter Korb stark besetzt sein werden, wo wir uns entsprechend beweisen müssen und vor allem in der Defense zeigen müssen, dass wir diese Spieler kontrollieren können.“ 

Jochen Leimert

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