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Leiter des Dynamo-Fanprojektes hält nichts von Sicherheitseuro bei Fußballspielen

Leiter des Dynamo-Fanprojektes hält nichts von Sicherheitseuro bei Fußballspielen

Ein Ergebnis des Fußball-Sicherheitsgipfels in Dresden ist die Diskussion über die Einführung eines sogenannten Sicherheits-Euros. Bei sogenannten Risikospielen soll nun auf jedes Ticket ein Sicherheitszuschlag erhoben werden können.

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Fanprojekt Dynamo Dresden

Quelle: Antje Beier

Von diesem sogenannten Sicherheitseuro hält der Koordinator des Fanprojekt Dresden e.V.,Torsten Rudolph nichts.

„Die Fans haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass Selbstregulierung greifen kann. Man sollte den Leuten daher mehr Verantwortung entgegenbringen, statt permanent über weitere als Strafe empfundene Reglementierungen zu reden", sagte er auf Anfrage von DNN-Online.

Im Großen und Ganzen ist Rudolph aber mit den Fortschritten bei der Gewaltprävention sehr zufrieden. „Ich beobachte einen positiven Trend. Die Gewaltbereitschaft geht spürbar zurück, Fans bringen sich offen in Diskussionen ein und auch die Einsatzzahlen der Polizei bei Spielen von Dynamo Dresden sind merklich gesunken".

Die Arbeit des Fanprojekts sei eine langfristige und wichtige Sache, so Rudolph. Für ihn stehe die Jugendarbeit im Vordergrund, denn das Fußballstadion sei das größte Jugendzentrum der Stadt. Angeboten werden ein Fantreff, Anti-Rassismusprojekte, gemeinsames Basteln von Fanutensilien und Lesungen.

Julia Vollmer

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