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Leichathletik: Dresdner Dreispringerin Jenny Elbe startet mit neuer Bestleistung in die WM-Saison

Leichathletik: Dresdner Dreispringerin Jenny Elbe startet mit neuer Bestleistung in die WM-Saison

Dreispringerin Jenny Elbe vom Dresdner SC ist gleich beim Saisoneinstand ein Paukenschlag geglückt. Die 23-Jährige gewann das 14. Internationale Springer-Meeting von Garbsen mit 14,12 Metern vor der Chemnitzerin Kristin Gierisch (13,43 Meter).

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Mit 14,12 Metern hat Jenny Elbe die B-Norm für die Weltmeisterschaften im August in Moskau schon in der Tasche.

Quelle: Christian Charisius, dpa

Elbe übertraf damit ihre bisherige persönliche Bestleistung aus dem vorigen Jahr um sechs Zentimeter. Die 14,12 Meter bedeuteten zugleich neuen Meetingrekord sowie die sechstbeste Weite in der ewigen deutschen Bestenliste. Und die Dresdnerin erfüllte damit die B-Norm (14,00 Meter) für die WM im August in Moskau.

"Ich war lange nicht so aufgeregt wie bei diesem Wettkampf. Dann wurden es im ersten Versuch schon 14,04 Meter. Nachdem ich etwas experimentiert hatte, glückte mir dann im letzten Durchgang dieser gute Sprung. So ein Saisoneinstand ist mir noch nie gelungen", strahlte Jenny Elbe, die auch eine Begründung für die starke Leistung parat hat: "Ich habe jetzt den für mich besten Bewegungsablauf gefunden. Eines Tages hat es im Training klick gemacht. Jetzt versuche ich, das alles zu stabilisieren."

Jennys Planung ist voll auf die WM ausgerichtet. "Ich möchte mich der A-Norm, die bei 14,40 Metern liegt, immer weiter annähern", erklärt der Schützling von Trainer-Vater Jörg Elbe. DSC-Trainingsgefährtin Maike Nieklauson belegte mit 12,99 Metern den fünften Platz. Jenny s Freund, Hochspringer Matthias Haverney, schaffte in Garbsen 2,21 Meter und wurde damit Zweiter. "Als Einstand war das in Ordnung", meinte Jörg Elbe.

Nicht zufrieden war 400-Meter-Hürdenläufer Georg Fleischhauer, der beim Pfingstsportfest in München in 50,71 Sekunden hinter Felix Franz (Neckar-Enz/50,46) Zweiter wurde. "Das war wohl nichts", kommentierte der Schützling von Erika Falz sein zweites Saisonrennen. Zuletzt in Doha hatte er noch 50,61 Sekunden erreicht. "Das ist das nicht die Leistung, die wir uns erhofft hatten. Wir werden jetzt weiter intensiv trainieren und erst am 1. Juni in Jena wieder einen Wettkampf bestreiten", erklärte Trainerin Erika Falz. Auch DSC-Speerwerfer Lars Hamann, der in München mit 73,83 Metern Zweiter wurde, hatte sich deutlich mehr ausgerechnet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2013

A. Hofmann

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