Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Lehrstunde in Dresden: DSC unterliegt in der Champions League trotz starker Leistung gegen Baku

Lehrstunde in Dresden: DSC unterliegt in der Champions League trotz starker Leistung gegen Baku

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das erste Saison-Heimspiel in der Champions League erwartungsgemäß deutlich verloren. Vor 1612 Zuschauern in der heimischen Margon-Arena verlor der DSC trotz guter Leistung mit 0:3 Sätzen (22:25, 19:25, 21:25).

Voriger Artikel
Schach: USV TU Dresden mischt mit drei Profis aus Ungarn und Polen in der Bundesliga gut mit
Nächster Artikel
Volleyballerinnen des Dresdner SC sind gegen Baku chancenlos

Der Dresdner SC hat trotz guter Leistung das Champions-League-Heimspiel gegen Rabita Baku mit 0:3 verloren.

Quelle: Stephan Lohse

Gegen das Millionen-Ensemble von Rabita Baku, amtierender Champions-League-Vize, präsentierten sich die Dresdnerinnen kämpferisch stark, mussten sich jedoch in den entscheidenden Momenten der individuellen Klasse der Gegner geschlagen geben.

Die DSC-Frauen hatten stark begonnen, den ersten Punkt gemacht und führten schnell 5:3. Doch dran drehte Rabita Baku auf. Punkt um Punkt machte das Star-Ensemble, das den Spielstand trotz heftiger Gegenwehr auf 5:13 drehte. Der DSC fightete, Baku spielte - überlegt, wohldosiert und in diesem Abschnitt nahezu fehlerlos. Spätestens beim 13:20 war der Satz fast abgehakt. Doch jetzt drehte der DSC auf und kam Zähler um Zähler heran. Auch zwei Auszeiten brachten den DSC nicht aus dem Rhythmus, der plötzlich auf 21:23 dran war. Mit der individuellen Klasse seiner Spielerinnen sicherte sich Baku dann aber mit 25:22 den Satz.

php198f592f79201112072020.jpg

Dresdner SC gegen Rabita Baku (0:3 Sätze)

Zur Bildergalerie

Auch den zweiten Spielabschnitt dominierten die Gäste. Ab 3:4 lag Baku durchgehend vor und verwaltete ab dem 4:8 den Vorsprung. Nur beim Stand von 8:10 konnte Dresden noch einmal verkürzen, doch wieder waren die Gäste in den entscheidenden Situationen cleverer und hielten ihren Vorsprung relativ konstant und bauten ihn aus. Zwar kämpfte sich der Sportclub noch einmal von 13:21 auf 18:23 heran, wie im ersten Satz machte Baku den Sack dann aber zu.

Für einen Dresdner Satzgewinn langte es auch im dritten Abschnitt nicht. Zwar gab der DSC nicht auf und hielt den Rückstand lange gering. Doch die von einer Handvoll enthusiastischer Fans unterstützten Aserbaidschanerinnen demonstrierten deutlich, dass sie ohne „Überstunde" nach Hause wollten. Beim Stand on 13:15 drehte Rabita Baku noch einmal auf, zog schnell auf fünf Zähler davon. Dresden kam zwar noch einmal auf 20:22 heran, musste sich aber auch in Satz drei mit geschlagen geben.

„Ich bin trotzdem zufrieden, wie sich die Mannschaft vor heimischem Publikum präsentiert hat. Wir konnten in allen Sätzen gut mithalten", sagte Trainer Alexander Waibl. "Natürlich müssen wir in jedem Element noch ein Stück besser werden und uns fehlt noch etwas mehr Reife und Erfahrung."

Stephan Lohse/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr