Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Lausitzer Füchse zurück auf dem Boden der Tatsachen

Eishockey Lausitzer Füchse zurück auf dem Boden der Tatsachen

Eine Woche nach den Siegen über den SC Riessersee und die Dresdner Eislöwen, verbunden mit dem Höhenflug auf Tabellenplatz drei, sind die Lausitzer Füchse auf dem Boden der Tatsachen zurück. Erstmals in dieser Saison blieben die Weißwasseraner ohne eigenen Zähler.

Voriger Artikel
USV TU mit Erfolg in neue Saison gestartet
Nächster Artikel
Co-Trainer Michal Masek verlässt DSC

Für die Angriffe von Jens Heyer (r.) und den anderen Lausitzer Füchsen war bei Wölfe-Goalie Lukas Mensator immer wieder Endstation.

Quelle: Thomas Heide

Weisswasser. Eine Woche nach den Siegen über den SC Riessersee und die Dresdner Eislöwen, verbunden mit dem Höhenflug auf Tabellenplatz drei, sind die Lausitzer Füchse auf dem Boden der Tatsachen zurück. Erstmals in dieser Saison blieben die Weißwasseraner nach Niederlagen in Ravensburg (2:4) und daheim gegen die Wölfe Freiburg (1:4) ohne eigenen Zähler. War das Match bei den Towerstars noch eines aus der Rubrik „muss man nicht verlieren“, so zählte das Heimduell mit den Schwarzwäldern in die Kategorie „muss man gewinnen“.

Die Torschussbilanz von 37:27 für den EHC verdeutlicht nicht ansatzweise die – aber eben nur optische – Überlegenheit der Ostsachsen, die das Gehäuse von Wölfe-Goalie Lukas Mensator derart massiv befeuerten, dass der Schlussmann kurz vor Ultimo mit Leistenproblemen vom Eis musste. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:3, weil die Blau-Gelben nicht nur im Torabschluss Schwächen zeigten, sondern auch mit individuellen Fehlern die Treffer für die Gäste praktisch vorbereiteten. Eine für das Match typische Szene brachte die Vorentscheidung. In der 32. Minute hatten Ostwald, Ranta, Götz und Bohac für die Hausherren Chancen im Sekundentakt, brachten die Scheibe aber nicht an Mensator vorbei. Der folgende Konter führte zum 0:2, als Dennis Swinnen den Puck unbedrängt nicht aus der eigenen Abwehrzone befördern konnte.

Bezeichnenderweise kam der EHC nur zum Ehrentor, als eine verspringende Scheibe von Mensators Rücken ins Gehäuse trudelte. „An sich kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat jeweils alles probiert und gegeben. Aber irgendwie hatten wir das Glück diesmal nicht auf unserer Seite“, bilanzierte EHC-Co-Trainer Robert Hoffmann nach den Wochenendspielen.

Ganz klar: Für den insgesamt sehr hohen Aufwand sind drei Tore einfach zu wenig. Insgesamt jedenfalls zahlte die junge Füchse-Mannschaft am Wochenende eine gehörige Portion Lehrgeld. „Es war nicht zu erwarten, dass wir 52 Saisonspiele dominieren. Und so sind Niederlagen auch hilfreich, um sich wieder neu zu sammeln“, stellte Robert Hoffmann klar. Für Tanelli Maasalo war die Partie gegen Freiburg die letzte im Füchse-Dress. Der Vier-Wochen-Vertrag des Finnen wird nicht verlängert. „Wir bedanken uns sehr für seine Hilfe“, verabschiedete der Co-Trainer den 28-Jährigen. Derweil ist Verteidiger Nick Bruneteau am Knie verletzt. Der Amerikaner humpelte am Sonntag an Krücken durch die Eisarena. Die genaue Diagnose steht zwar noch aus. Eine schnelle Rückkehr des 24-Jährigen ins Team scheint eher unwahrscheinlich.

Von Sebastian Matthieu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr