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Lausitzer Füchse wieder mit Zugabe

Eishockey Lausitzer Füchse wieder mit Zugabe

Wach dem dritten Punktspielwochenende scheint die Bilanz der Lausitzer Füchse negativ. Gab es zunächst fünf Zähler, folgten vor Wochenfrist drei und heuer nur noch zwei. Nach einer 1:3-Niederlage in Kassel siegten die Weißwasseraner am Sonntag daheim gegen Rosenheim mit 3:2 nach Penaltyschießen. Vielleicht sollte man bei den Ostsachsen über eine Erhöhung der Eintrittspreise nachdenken.

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Rosenheims Schlussmann Lukas Steinhauer (2. v. r.) geriet gegen die Lausitzer Füchse mehrfach akut in Bedrängnis.

Quelle: Thomas Heide

Weißwasser. Nach dem dritten Punktspielwochenende scheint die Bilanz der Lausitzer Füchse negativ. Gab es zunächst fünf Zähler, folgten vor Wochenfrist drei und heuer nur noch zwei. Nach einer 1:3-Niederlage in Kassel siegten die Weißwasseraner am Sonntag daheim gegen Rosenheim mit 3:2 nach Penaltyschießen. Vielleicht sollte man bei den Ostsachsen über eine Erhöhung der Eintrittspreise nachdenken. Denn bisher bekamen die Zuschauer immer mehr als nur 60 Spielminuten geboten: Drittes Heimspiel, dritte Verlängerung, drittes Penaltyschießen – und zum zweiten Mal sicherten die Füchse den Zusatzpunkt.

Der war am Ende mehr als verdient für die Hausherren, die das Spiel fast durchweg dominierten und nicht nur nach klaren Chancen bei 46:31 Torschüssen Vorteile hatten, sondern auch sonst nicht allzu viel zuließen. Die Gäste gingen nach einem umstrittenen Treffer früh in Führung, als ein mutmaßliches Foul, ein Ellenbogencheck gegen Marius Schmidt, ungeahndet blieb und den Steer-Schützlingen einen Zwei-gegen-eins-Konter schenkte. Michael Baindl versenkte die Scheibe hoch im kurzen Eck. Die Bemühungen der Hausherren belohnte Dennis Palka noch vor der ersten Sirene, als er einen Abpraller zum 1:1 einschoss.

Derweil danach die EHC-Führung nur eine Frage der Zeit schien, nutzte Tyler Scofield in der Spielmitte einen von Keeper Marvin Cüpper ihm direkt vor den Schläger fallenden Puck zum neuerlichen Vorsprung der Rosenheimer. Kurz darauf vergab Florian Lüsch gar einen Penalty für den EHC (29.), der fortan vehement das Gästetor bestürmte, aber am ganz starken SBR-Goalie Lukas Steinhauer erst fünf Minuten vor Ultimo mit einem von Jakub Svoboda abgefälschten Geiseler-Schuss vorbeikam. Nach torloser Verlängerung mit Gelegenheiten hüben und drüben traf im Penaltyschießen dann nur Roope Ranta für die sehr lange im Abschluss glücklosen Füchse.

Die ineffektive Chancenverwertung kostete die Oberlausitzer schon in Kassel ein besseres Resultat. Was aber schon jetzt für entspannte Mienen in der Lausitz sorgt, ist die Situation bei den jungen Goalies. Denn nach sechs Begegnungen waren bereits alle drei in Frage kommenden Keeper im Einsatz. Egal ob Maximilian Franzreb (20 Jahre alt – 3 Einsätze), Konstantin Kessler (20 – 2) oder nun auch Marvin Cüpper (22 – 1) – mit allen drei hochtalentierten Schlussleuten können die Ostsachsen gewinnen.

Von Sebastian Matthieu

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