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Lausitzer Füchse treten auf der Stelle

Schneckenrennen gegen den Abstieg Lausitzer Füchse treten auf der Stelle

Die Lausitzer Füchse treten auf der Stelle. Der Kampf um Tabellenplatz zehn in der DEL2, der den direkten Klassenerhalt durch die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten würde, verkommt zu einer Art "Schneckenrennen".

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Quelle: Archiv

Weißwasser. Die Lausitzer Füchse treten auf der Stelle. Der Kampf um Tabellenplatz zehn in der DEL2, der den direkten Klassenerhalt durch die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten würde, verkommt zu einer Art "Schneckenrennen". Zunächst starteten die Füchse furios ins Wochenende. Bei den Kassel Huskies gewannen die Schützlinge von Paul Gardner mit 5:1. Und als am Sonntag die Mitbewerber um den zehnten Rang, Kaufbeuren und Crimmitschau, unterlagen, vergeigten die Blau-Gelben das Heimderby gegen Dresden mit 2:5.

Einmal mehr wurde ein Auswärtserfolg daheim nicht veredelt. "Unser Vorteil ist, dass wir gegen die beiden direkten Kontrahenten noch spielen, es mithin selbst in der Hand haben, da etwas zu reißen", suchte Stürmer Jens Heyer nach dennoch positiven Aspekten. Die Frage ist nur, wie lange Kaufbeuren und die Eispiraten ihrerseits noch brauchen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren. Denn ganz ohne Schützenhilfe werden die Ostsachsen nicht auskommen.

Wie schon im Vorjahr sind die Füchse heimschwach. In der DEL2-Heimtabelle ist Weißwasser Vorletzter. Nur Schlusslicht Heilbronn holte mit 16 noch drei Zähler weniger auf eigenem Eis. In der Auswärtstabelle sind die Oberlausitzer dagegen Achter, haben schon 25 Punkte aus der Fremde mitgebracht - allerdings auch zwei Partien mehr bestritten als daheim. Nun schlägt auch noch die Defekthexe zu: Mit Stefan Mann (Schulter), Lukas Pozivil (Ellenbogen) und Ken Magowan (Leiste) fallen drei wichtige Spieler aus. Gegen Dresden standen gerade 15 Feldspieler im Aufgebot - so viele, wie für drei Blöcke benötigt werden.

Eine weitere Baustelle tut sich auf der Torhüterposition auf. "Ja, wir brauchen einen starken Goalie, den wir heute leider nicht hatten", räumte Trainer Paul Gardner nach der Derbypleite gegen die Eislöwen ein. Gut möglich also, dass das Wechselspiel zwischen Joe Fallon und Johannes Wiedemann um den Platz im Gehäuse weiter geht. Aktuell spielt weder die designierte Nummer eins noch ihr Backup, das mit tollen Paraden zuletzt die Auswärtssiege in Bremerhaven und Kassel festhielt, auf konstant hohem Niveau. Ohne einen überragenden Keeper ist für die angriffsschwachen Weißwasseraner fast unmöglich, zu siegen. Spielgewinne gab es für den EHC bisher nur, wenn nicht mehr als drei Gegentreffer zugelassen wurden.

DNN

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