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Lausitzer Füchse präsentieren Hannu Järvenpää als neuen Trainer

Eishockey Lausitzer Füchse präsentieren Hannu Järvenpää als neuen Trainer

Einen schwedischen Trainer gab es in Weißwasser schon einmal, nun ist ein Finne in der Lausitz angekommen: Hannu Järvenpää wird den Eishockey-Zweitligisten aus Ostsachsen übernehmen. Der 53-Jährige arbeitete zuletzt in Österreich.

Hannu Järvenpää ist der erste finnische Trainer bei den Lausitzer Füchsen.

Quelle: imago

Weisswasser. Finnische Spieler waren beim EHC schon beschäftigt – zuletzt mit Patrik Parkkonen ein ganz starker Verteidiger. Ein finnischer Coach aber ist ein Novum im Fuchsbau. Die seit Wochen drängende Frage, wer Nachfolger des letztjährigen Füchse-Übungsleiters Paul Gardner wird, ist nun beantwortet: Hannu Järvenpää heißt der neue Mann an der Bande der Blau-Gelben, der gemeinsam mit Co-Trainer Robert Hoffmann die Ostsachsen betreuen wird.

Die Vorzüge des 53-Jährigen beschreibt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach so: „Er ist ein sehr moderner Trainer, sowohl in der Analyse, als auch in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft. Hannu hat ein sehr gutes Händchen für die Entwicklung von jungen Spielern. Er favorisiert attraktives Tempo-Eishockey mit vier Reihen.“ Genau das sollen die Oberlausitzer ihren zuletzt nicht so sehr verwöhnten Fans nun bieten. Zudem kommt der Arbeit mit talentierten Cracks eine noch größere Bedeutung zu. Einerseits dürfen 2016/17 in der DEL 2 nur noch zehn Akteure aufgeboten werden, die 24 Jahre und älter sind – dazu vier Ausländer. Andererseits fehlt in Weißwasser ohnehin das Geld, um zahlreiche „fertige Spieler“ zu verpflichten. Da zudem sehr wahrscheinlich ist, dass die Füchse ab August mit den Eisbären Berlin aus der DEL kooperieren, ist der Einbau von Nachwuchsspielern praktisch Bedingung.

Der EHC ist nun die erste Trainerstation Järvenpääs in Deutschland. Zuvor war der Ex-Stürmer seit 2009 in der multinationalen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) tätig, coachte dort drei Jahre Ljubljana und dreienhalb Jahre den Villacher SV. Im November 2015 wurde er beim VSV entlassen, übernahm im Januar 2016 Alba Volan Szekesfehervar. „Ich war 15 Jahre Profi und ich verstehe die Spieler. Aber ich kann auch ungemütlich werden. Was bei mir über allem steht, ist harte Arbeit“, beschrieb sich Järvenpää dereinst in der Kleinen Zeitung. Nun bringt der Finne, der mit dem Nationalteam 1992 WM-Silber gewann, seine Erfahrung von 114 NHL-Spielen und 373 Partien in der finnischen Eliteliga im Fuchsbau ein.

Von Sebastian Matthieu

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