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Lausitzer Füchse können noch verlieren

Eishockey Lausitzer Füchse können noch verlieren

Am vierten Spieltag in der DEL2 ist es nun doch passiert. Erstmals mussten die Lausitzer Füchse das Eis als Verlierer verlassen. Gegen die Frankfurter Löwen hieß es am Ende 2:3 nach Penaltyschießen. Wenigstens einen Zähler konnten die Ostsachsen damit retten. Zuvor hatten die Blau-Gelben in Heilbronn mit 5:4 nach Penaltyschießen gewonnen.

Maximilian Glaesl von den Löwen Frankfurt (l.) und Weißwassers Dennis Swinnen liefern sich ein enges Duell um den Puck. Am Ende hatten die Hessen die Nase vorn.

Quelle: Thomas Heide

Weisswasser. Am vierten Spieltag in der DEL2 ist es nun doch passiert. Erstmals mussten die Lausitzer Füchse das Eis als Verlierer verlassen. Gegen die Frankfurter Löwen hieß es am Ende 2:3 nach Penaltyschießen. Wenigstens einen Zähler konnten die Ostsachsen damit retten. Zuvor hatten die Blau-Gelben in Heilbronn mit 5:4 nach Penaltyschießen gewonnen. Mithin gingen nach dem 4:1-Auftaktsieg beim Derby in Crimmitschau die folgenden drei Spiele alle über die Verlängerung in den Shootout.

„Wahrscheinlich hing das damit zusammen, dass es zuvor nach 60 Minuten immer Unentschieden stand“, frotzelte Weißwassers Co-Trainer Robert Hoffmann nach der Heimniederlage. „Für mich ist das heute ein ganz neues Gefühl. Das muss ich erst verarbeiten, denn ich verliere nur höchst ungern“, ließ sich Head-Coach Hannu Järvenpää entlocken. Viel Grund zur Schelte gab es für die Übungsleiter der Oberlausitzer aber nicht. Denn wie schon in den Partien zuvor präsentierten sich die Weißwasseraner defensiv gut organisiert und läuferisch sowie kämpferisch stark. Phasenweise lief es auch im Angriffsspiel sehr ordentlich.

Vielleicht fehlte ab und an die letzte Entschlossenheit im Torabschluss, wurde noch ein Pass zu viel gespielt. „Dennoch können wir auf die Mannschaft stolz sein. Denn sie ist heute zweimal zurückgekommen – erst in der regulären Spielzeit zum 2:2 und dann auch bei den Strafschüssen, als sie schon 0:2 zurücklag“, reflektierte Robert Hoffmann den Spielverlauf, der seinen „Oberfuchs“ diesmal auf der Pressekonferenz vertrat. „Das ist so abgesprochen. Wir arbeiten gemeinsam. Deshalb haben wir uns darauf verständigt, uns auch in die Pressekonferenzen zu teilen“, erklärte „Hoffe“.

Auf der Gegenseite stand mit Paul Gardner ein alter Bekannter. Im Frühjahr hatte der Kanadier (der mit den „Comic-Krawatten“) mit den Füchsen noch den Klassenerhalt in der DEL2 geschafft. Nun coacht der 60-Jährige die Frankfurter Löwen. „Phasenweise hatte es etwas von einer Schlacht“, bilanzierte Gardner nach dem schnellen, intensiven und höchst unterhaltsamen Zweitligamatch etwas martialisch: „Das war unser bisher bestes von drei Auswärtsspielen. Und diese Leistung war auch nötig, um zu gewinnen.“ Auswärts erfolgreicher als daheim waren bisher auch die Lausitzer. Denn am Freitag konnten sie in Heilbronn nach 2:1-Führung und 2:4-Rückstand noch ein Remis erzwingen. Im Penaltyschießen traf dann nur Roope Ranta und sicherte dem EHC den Zusatzpunkt. Mit fünf Auswärtszählern und drei daheim gewonnenen belegen die Füchse aktuell einen guten vierten Platz.

Von Sebastian Mathieu

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