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Lausitzer Füchse kassieren Klatsche in Kaufbeuren

Eishockey Lausitzer Füchse kassieren Klatsche in Kaufbeuren

Nichts war’s mit dem erhofften Erfolgserlebnis vor der Länderspielpause für die Lausitzer Füchse. Die erste Saisonphase endete gestern Abend alles andere als versöhnlich. Mit 0:7 verloren die Weißwasseraner in Kaufbeuren. Bereits nach 13 Sekunden kassierte Maximilian Franzreb den ersten Gegentreffer durch Sebastian Osterloh.

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Marius Schmidt von den Lausitzer Füchsen (l.) und der Heilbronner Matthias Forster kreuzen die Schläger.

Quelle: Thomas Heide

Weisswasser. Nichts war’s mit dem erhofften Erfolgserlebnis vor der Länderspielpause für die Lausitzer Füchse. Die erste Saisonphase endete gestern Abend alles andere als versöhnlich. Mit 0:7 verloren die Weißwasseraner in Kaufbeuren. Bereits nach 13 Sekunden kassierte Maximilian Franzreb, der das Füchse-Tor zunächst hüten durfte, den ersten Gegentreffer durch Sebastian Osterloh. Die anderen Tore fielen allesamt in Powerplay-Situationen. Der ESV brannte ein Offensivfeuerwerk ab, gegen das die weit gereisten Gäste kein Mittel fanden. Noch im ersten Drittel erhöhte Michael Fröhlich mit zwei Toren auf 3:0. Im Mitteldrittel traf erst Simon Olsson, dann schnürte Branden Gracel einen Doppelpack innerhalb von sechs Sekunden.

Kurios: Kaufbeuren spielte zu diesem Zeitpunkt in doppelter Überzahl, da die Füchse eine Bankstrafe wegen zu späten Wechselns erhalten, aber niemanden zum Absitzen geschickt hatten, wofür sie eine weitere Bankstrafe wegen Spielverzögerung kassierten. Zudem setzte es deshalb für EHC-Trainer Hannu Järvenpää eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Im letzten Abschnitt mussten die Kaufbeurer ihre Führung nur verwalten, doch sie bauten sie trotzdem noch aus: Erneut Fröhlich setzte in der 53. Spielminute den Schlusspunkt. Ein Abend zum Abhaken.

Ihr selbstgestecktes Wochenendziel von drei Punkten hatten die Füchse zuvor jedoch erreicht. Zu Buche stehen die ohnehin befürchtete Niederlage in Bietigheim beim amtierenden Vizemeister (1:3) und der erwartete Heimerfolg gegen den letztjährigen Pre-Playoff-Gegner Heilbronn (7:5). Den trotz der gestrigen Pleite gelungenen Start in die Saison 2016/17 hatte man im Füchse-Lager nicht erwartet. „Ich denke, es hat keiner gedacht, auch wir selbst nicht, dass wir nun so gut dastehen. Allerdings haben wir immer daran geglaubt, dass für uns die Playoffs drin sind, obwohl die Experten meinten, es ginge nur um den Klassenerhalt“, beschreibt Florian Lüsch das „Innenleben“ der Weißwasseraner: „Unser Motto ist, über den Spaß zum Erfolg zu kommen. Und das ist uns doch bisher gut gelungen“, schätzt der Ex-Eislöwe ein.

Doch der Erfolg über Heilbronn blieb nicht gänzlich ungetrübt: „Dieser Sieg fühlt sich ein wenig an, als ob man seine Schwester küsst“, gab Hannu Järvenpää den faden Beigeschmack vor allem der drei unnötigen Gegentore in den letzten drei Spielminuten wieder. Bis zum 7:2 nach 49 Minuten dominierten die Gastgeber, ließen dann die Zügel aber schleifen. „Wir werden das auswerten. Es ist ja für die Mannschaft auch noch ein Lernprozess“, kündigte Coach Järvenpää an.

Von Sebastian Matthieu

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