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Landkreis löst Finanzierung für neues Leistungssportzentrum in Altenberg

Leistungssport und Nachwuchsförderung Landkreis löst Finanzierung für neues Leistungssportzentrum in Altenberg

Das Finanzierungskonzept für das neue Leistungssportzentrum in Altenberg steht. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will weitere Fördertöpfe anzapfen, um die Finanzierungslücke für das knapp 8,4 Millionen Euro teure Vorhaben zu stopfen.

Trotz Mehrkosten hält das Landratsamt Pirna an einer neuen Trainingsstätte für Bobpiloten, Skeletonis und Biathleten am Standort des Gymnasiums am Schellerhauer Weg in Altenberg fest.
 

Quelle: Lutz Hentschel/Archiv

Altenberg.  Die Finanzierungslücke für die neuen Trainingsstätten in Altenberg hat der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge schließen können. „Der Neubau des Leistungssportzentrums am Standort Schellerhauer Weg ist planerisch umfassend vorbereitet. Das Finanzierungskonzept steht“, teilt Vize-Landrat Heiko Weigel (CDU) mit. Der Kreistag soll am kommenden Montag den Baubeschluss fassen. Sobald die in Aussicht gestellten Fördermittel von Bund und Land bewilligt sind, sollen die ersten Bauaufträge ausgeschrieben werden.

Im vergangenen Herbst hatten noch 1,2 Millionen Euro gefehlt, um neben der neuen Sporthalle am Gymnasium ein Trainingsgebäude, Anschubstrecken für Bob, Rodel und Skeleton sowie einer Schieß- und Laufhalle für die Biathleten zu schaffen. Insgesamt kostet das Projekt jetzt knapp 8,4 Millionen Euro. Im vorigen Herbst ging die Kreisverwaltung noch von einer Investitionssumme von circa 7,6 Millionen Euro aus. „Die Ursachen für diese Kostensteigerungen liegen im Wesentlichen in der Versenkung der Anschubstrecke in den felsigen Baugrund und zusätzlichen Maßnahmen im Baufeld.“ Dazu zählen die temporäre Verlegung von Versorgungsleitungen sowie der Abriss einer alten Tischlerei, wie die Kreisverwaltung in der Beschlussvorlage informiert.

Die Finanzierung sieht jetzt wie folgt aus: Bund und Land haben rund 5,8 Millionen Euro zugesagt. Der Kreis stellt Eigenmittel in Höhe von über 1,1 Millionen Euro bereit. Für den Restbetrag zapft das Landratsamt Pirna weitere Fördertöpfe an. So kommen nun 807000 Euro Fördermittel des Programms zur „Stärkung der kommunalen Investitions- und Finanzkraft“ sowie 609000 aus der Investitionspauschale der Umsetzung des Vorhabens zugute.

Bei der Suche nach dem neuen Finanzierungskonzept wurde eine Sanierung und Erweiterung der bestehenden Trainingsstätten an der Dresdener Straße unter die Lupe genommen. Diese Variante würde rund 6,5 Millionen Euro kosten. Allerdings nimmt die Kreisverwaltung von dieser Lösung Abstand. Zum einen gelten die Fördermittelzusagen nur für den Standort am Schellerhauer Weg. Anderseits sind dafür bereits Planungskosten von fast einer Million Euro angefallen. Des Weiteren kann mit der Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden. Gibt man den Standort am Gymnasium dagegen auf, müsste man mit der Planung für die Sanierung des Sportkomplexes an der Dresdner Straße komplett neu beginnen. Mit einem Baubeginn dort wäre frühesten im Jahr 2018 zu rechnen.

Von Silvio Kuhnert

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