Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kurze Pause: Schon in vier Wochen beginnt für die Ruder-Asse die Vorbereitung auf die kommende Saison

Kurze Pause: Schon in vier Wochen beginnt für die Ruder-Asse die Vorbereitung auf die kommende Saison

Nach den kleinen Feierlichkeiten mit Familie, Freunden und Klubgefährten wollen die Ruderer des Dresdner Doppelvierers erst einmal abschalten. Mit dem Gewinn von WM-Bronze in Amsterdam ging für Tim Grohmann, Karl Schulze, Philipp Wende und Kai Fuhrmann eine Saison voller Höhen und Tiefen zu Ende.

Voriger Artikel
Michael Hefele kehrt bei Dynamo Dresden langsam ins Training zurück
Nächster Artikel
Jens Heinig ist neuer Aufsichtsratschef bei Dynamo Dresden

Prüfungen und ein paar Tage Venedig: Tim Grohmann steigt für kurze Zeit aus dem Boot.

Quelle: Lutz Hentschel, soccerfoto

Am meisten freute sich Youngster Kai Fuhrmann über seine erste WM-Medaille im Erwachsenenbereich. "Für mich war es ein Riesenerfolg", so der 20-Jährige vom Laubegaster RV, der zuvor schon mehrfacher Junioren-Weltmeister war. Zeit für Urlaub hat Fuhrmann allerdings nicht. Bereits gestern ging es wieder nach Kienbaum, wo für ihn die Ausbildung bei der Bundespolizei beginnt. Während der Wurzener Philipp Wende daheim entspannen will, bevor er am 1. Oktober zum Bundeswehrlehrgang in Warendorf antreten muss, kann Tim Grohmann (DRC) noch nicht die Füße hochlegen. "Jetzt stehen einige Prüfungen für mein Sportstudium in Leipzig auf dem Plan", so der 25-Jährige, der sich aber nächste Woche mit Freundin Julia Feist ein paar Tage in Venedig gönnt.

Die Wasserspringerin aus Dresden, die ebenfalls Sport studiert und für die DHfK Leipzig startete, wird ihre Karriere nach einem komplizierten Armbruch nicht mehr fortsetzen. "Wenn man fast ein Jahr raus ist, macht ein Wiederbeginn in unserer Sportart wenig Sinn", sagt Feist, die wie Grohmann später gern im Trainerberuf Fuß fassen möchte. Nach dem gemeinsamen Kurzurlaub plant Tim Grohmann, der in Dresden auch schon einen Marathon absolvierte, noch zwei Extrem-Touren. "Am 12. September nehme ich am Drei-Zinnen-Berglauf in Südtirol teil und Ende des Monats werde ich in einem gesteuerten Viererboot den Genfer See umrunden. Zwischen Start und Ziel in Genf sind 160 Kilometer zu bewältigen. Das ist die längste Regatta der Welt, an der ich 2006 schon einmal teilgenommen habe. Man ist rund zwölf Stunden unterwegs", erzählt der Olympiasieger, der sich gern solchen Herausforderungen stellt.

Kurz danach am 29. September beginnt schon wieder die Vorbereitung auf die nächste Saison. Am ersten Oktober-Wochenende treffen sich die Auswahlruderer zum Lehrgang in Ratzeburg. "Ob wir nächstes Jahr erneut in dieser Besetzung fahren, steht jetzt noch nicht fest. Alle müssen sich wieder beweisen, dann werden die Karten neu gemischt", weiß Grohmann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2014

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr