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Kopecky trifft, Kaartinen scheitert - Eislöwen verlieren zu Hause gegen Bremerhaven

Kopecky trifft, Kaartinen scheitert - Eislöwen verlieren zu Hause gegen Bremerhaven

Die Dresdner Eislöwen haben gestern Abend eine bittere Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die Fishtowns Pinguins aus Bremerhaven unterlagen sie mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

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Dresdens Sami Kaartinen ist vor den Bremerhavenern Steve Slaton (l.) und Marc Kohl (r.) am Puck.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Jan Kopecky setzte den entscheidenden Versuch in die Maschen des Dresdner Tores, Sami Kaartinen von den Eislöwen indes verschoss.

Beide Mannschaften starteten sehr engagiert in die umkämpfte Partie, dabei fanden aber die Eislöwen schneller ihren Rhythmus und setzten den Gegner gleich unter Druck, überstanden auch ein erstes Unterzahlspiel unbeschadet. Als sich Arturs Kruminsch in der 8. Minute von keinem Gegner aufhalten ließ und einfach abzog, schien Goalie Jonas Jungmann die Scheibe abwehren zu können, doch dann rutschte sie unter dem Jubel der blau-weißen Fangemeinde noch ins Tor.

Nur Sekunden später gab es eine bittere Pille für die Gäste. Sergej Stas blieb nach einer Karambolage auf dem Eis liegen, musste verletzt raus und sogar zur Untersuchung ins Krankenhaus. Den Hausherren hatte das Tor Sicherheit gegeben. Sie standen sehr kompakt in der Defensive und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten, konnten aber auch aus zwei Überzahlspielen kein Kapital schlagen. So ging die knappe Führung zur ersten Pause auch völlig in Ordnung. Im zweiten Abschnitt versuchten die Gäste, besser ins Spiel zu finden und kamen zu der einen oder anderen Chance. Doch spätestens bei Kevin Nastiuk im Gehäuse der Elbestädter war Schluss, so auch in der 39. Minute, als Brendan Cook blitzschnell abzog. Zuvor hatte schon Carsten Gosdeck (32.) das 2:0 auf dem Schläger, doch den Schuss aus Nahdistanz konnte Langmann noch ablenken.

Zu Beginn des Schlussdrittels waren die Eislöwen erst einmal mit dem Glück im Bunde, als kein Pinguin die unmittelbar vor dem leeren Dresdner Gehäuse liegengebliebene Scheibe einnetzen konnte. Doch wenig später tauchten die Gäste mit einem schnellen Konter vor Nastiuk auf und diesmal war der Top-Scorer der Küstenstädter, Brendan Cook, zur Stelle und netzte zum 1:1 (44.) ein. Viel Aufregung dann in der 51. Minute, als Feodor Boiarchinov, der gerade wieder sein erstes Spiel für die Gastgeber bestritt, böse an die Bande gecheckt wurde und blutend vom Eis musste. Schiedsrichter Andreas Aumüller sah dennoch keinen Grund für eine Strafe, was die Fans der Dresdner auf die Palme brachte.

In den letzten Minuten gelang beiden Teams kein Treffer mehr. Es ging erst in die Verlängerung, dann ins Penaltyschießen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.02.2014

Astrid Hofmann

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