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Kontrastbild bei Dynamo Dresden – Peter Pacult soll den Klassenerhalt sichern

Kontrastbild bei Dynamo Dresden – Peter Pacult soll den Klassenerhalt sichern

Dresden. Mit „Mut und Zuversicht“ geht Dynamo Dresden ins neue Jahr. Das zumindest verkündete Geschäftsführer Christian Müller am Mittwoch.

Der Grund für Müllers Optimismus saß neben ihm und lächelte zufrieden: Peter Pacult kehrt als Trainer zu dem Zweitligisten zurück.

„Relativ zügig“ habe der Verein eine klare Richtung gehabt, was für ein Trainer nach der Beurlaubung von Ralf Loose gesucht wurde, berichtete Sportchef Steffen Menze. Die Verpflichtung Pacults am Dienstag sei das Endergebnis des Prozesses gewesen. Der neue Trainer solle das Team „in die richtige Richtung schieben“, hofft Menze. Es habe einige Sachen in dieser Saison gegeben, die ihm nicht gefallen hätten, so Menze.

Pacult sei daher als klares „Kontrastbild“ zu Vorgänger Loose geholt worden. Die Ansprache solle sich ändern, eingefahrene Wege aufgebrochen werden, wünscht er sich. Pacult sei ein konsequenter Trainer, der den Umgang mit den Spielern anders handhaben werde als sein Vorgänger. Ein Vorteil sei, dass der Österreicher die Dresdner Verhältnisse schon kennt. Zudem habe er Erfahrung im Abstiegskampf.

Dass Pacult mit dem Team und speziell der „Frankreich-Connection“ Probleme bekommen könnte, erwartet Menze nicht. Auch Pacult selbst zeigte sich optimistisch. „Auf deutsch“ werde er sich mit den Spielern verständigen. Im Vordergrund stünde sowieso die „Sprache des Fußballs“.

Der Klassenerhalt sei realistisch, schätzt er. Das Team müsse aber das vorhandene Potenzial besser abrufen. Ob es Neuzugänge geben wird, ließ er offen. Der Aufsichtsrat habe aber in jedem Fall grünes Licht für Einkäufe gegeben, so Geschäftsführer Christian Müller. Er wolle sich jetzt erstmal einen Einblick in die Mannschaft verschaffen, kündigte Pacult an.

Im Gegensatz zu Leipzig, wo mit Pacults Amtsantritt nahezu das komplette Vereinspersonal ausgetauscht worden war, bringt der Trainer dieses Mal nur seinen Konditions-Fachmachmann Christian Canestrini mit. Tom Stohn, normalerweise Pacults Co-Trainer, wechselt nicht mit zu Dynamo.

Trainingsstart bleibt der 3. Januar. Bis dahin stehen weitere Gespräche auf dem Plan, so der Österreicher. Die bot er am Mittwoch auch den Fans an, die Pacult den Abschied 2006 nach Wien noch nicht verziehen haben. Er stehe zu einer Aussprache über seine damaligen Beweggründe bereit.

Zumindest in Sachen Wohnung muss der neue Trainer sich keine Sorgen machen: Nachdem die Personalie bekannt wurde, habe sich seine alte Dresdner Vermieterin schon gemeldet. Pacults damalige Wohnung in Dresden-Laubegast ist aktuell frei.

sl

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