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Knappes Ding: Blasewitz ist Hallen-Vize

Tennis: SV Mitte schafft den Klassenerhalt / ESV steigt ab Knappes Ding: Blasewitz ist Hallen-Vize

Knapper geht’s wirklich nicht. Wir hatten diesmal auch das Glück des Tüchtigen“, stellte am Sonnabend der Blasewitzer Trainer nach den vier spannenden Stunden beim Punktspielfinale in der Hallentennis-Wintercup-Oberliga der Herren sichtlich erleichtert fest.

Für die wie in der gesamten Saison ohne ausländische Profis angetretenen Blasewitzer waren die Gäste aus Freiberg mit zwei Ex-Weltranglistenspielern aus Tschechien zu stark besetzt.

Quelle: dpa

Dresden. Knapper geht’s wirklich nicht. Wir hatten diesmal auch das Glück des Tüchtigen“, stellte am Sonnabend der Blasewitzer Trainer nach den vier spannenden Stunden beim Punktspielfinale in der Hallentennis-Wintercup-Oberliga der Herren sichtlich erleichtert fest. In der heimischen Halle Hepkestraße gab es in der entscheidenden Begegnung um den Vizemeistertitel gegen den zuvor punktgleichen Freiberger HTC eine Millimeterentscheidung zu Gunsten von Blau-Weiß Blasewitz. Beim Endstand von 6:6 waren beide Teams auch nach Sätzen gleichauf (ebenfalls 6:6) und nur ein einziger kleiner Punkt gab mit 47:46 den Ausschlag für die Gastgeber, die hinter Serienmeister Leipziger TC 1990 und vor dem Freiberger HTC Platz zwei erkämpften.

Für die wie in der gesamten Saison ohne ausländische Profis angetretenen Blasewitzer waren die Gäste aus Freiberg mit zwei Ex-Weltranglistenspielern aus Tschechien zu stark besetzt. Kilian Ciocanel verlor das Spitzenspiel gegen Jan Marek 3:6, 1:6, Mareno Heinecke gegen Milan Fiala 2:6, 4:6. Doch Oliver Koster mit 6:3, 6:1 gegen Alexander Nattke und der mit 14 Jahren Jüngste im Team, Paul Philipp Schön, der Alexander Böhme mit 6:0, 6:0 zur Höchststrafe verurteilte, glichen nicht nur aus, sondern brachten Blasewitz nach den Einzeln in den kleinen Punkten in die Vorhand. Den Vorsprung rettete das Team aus dem Waldpark in den Doppeln durch den Zwei-Satz-Sieg von Kilian Ciocanel/Oliver Koster trotz der Niederlage von Mareno Heinecke/Paul Philipp Schön hauchdünn ins Ziel.

Indes hatte sich schon vorm ersten Aufschlag das Thema Meister für Blasewitz erledigt. Denn da war die Partie des Spitzenreiters Leipziger TC 1990 gegen Schlusslicht ESV Dresden bereits beendet. Die Leipziger siegten 10:2 und machten den fünften Titelgewinn unter dem Hallendach in Folge perfekt. Gleichzeitig stand damit der sofortige Wiederabstieg des letzten Winter erstmals in die höchste Hallenspielklasse aufgestiegenen ESV Dresden fest. Der SV Mitte verlor in Radeberg gegen RC Sport Leipzig 2:10, hatte aber schon vorher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun und wurde Fünfter.

Rolf Becker

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