Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Knapp 1400 Freizeitradler flitzen beim Škoda Velorace durch Dresden - Olaf Ludwig dabei

Knapp 1400 Freizeitradler flitzen beim Škoda Velorace durch Dresden - Olaf Ludwig dabei

Rund 1350 Hobbyrennfahrer haben am Sonntag beim Škoda Velorace Dresden ihre Schnellsten ermittelt. Mehrfach absolvierten die „Jedermänner“ und -frauen die 19,6 Kilometer lange Schleife durch die City und Johannstadt.

Voriger Artikel
Zweitligist Dynamo Dresden unterliegt Hull City im „FDGB-Pokal“
Nächster Artikel
Dresdner Eislöwen verpflichten Stürmer Feodor Boiarchinov

Knapp 1400 "Jedermänner" und -frauen stiegen in den Sattel.

Quelle: Tanja Tröger

Auch prominente Teilnehmer wie Friedensfahrt-Legende Olaf Ludwig, die amtierende Deutsche Meisterin Trixi Worrack sowie die Ex-Profis Stephan Schreck und Sebastian Siedler gingen an den Start.

Während die Teilnehmer des langen Kantens über 98 Kilometer mit der Mittagshitze zu kämpfen hatten, brachten die Radler der 59-Kilometer-Distanz ihren Wettkampf bereits am Morgen hinter sich. Die schnellste Frau über die kürzere Strecke war Franzi Maschke mit 1:25:22 Stunde vor Petra Maucher und Cosima Henrichs. Bei den Herren erreichte Geburtstagskind Patrick Hanhart haarscharf vor Dirk Chemnitz und Michael Scheibe aus Dresden das Ziel. Bei allen dreien stoppte die Uhr bei 1:21 Stunde.

php5371796083201308041531.jpg

Knapp 1400 Hobbyradler bestritten mehrfach den Rundkurs durch Elbflorenz.

Zur Bildergalerie

Auch Radsportlegende Olaf Ludwig startete über die kürzere Strecke. Während er die erste der drei zu absolvierenden Runden noch in der Spitzengruppe mitfuhr, ließ er sich später zurückfallen. Seine Endzeit interessiere ihn nicht, schließlich fahre er mit 53 Jahren jetzt eher „in der Cappuccino-Gruppe“, schmunzelte der Olympiasieger und zweifache Friedensfahrt-Gewinner. „Bei drei Stunden Dauer hört der Spaß auf.“ In seinen aktiven Zeiten legte er jährlich etwa 30.000 Kilometer zurück, heute sind es „nur noch“ um die 4000 Kilometer.

php0lKaWR20130804155129.jpg

Olaf Ludwig nach dem Rennen.

Quelle: Tanja Tröger

Der Rundkurs durch Dresden habe ihm gefallen – Dresden als Stadt sei immer sehenswert. „Die Fahrt über die Waldschlößchenbrücke wäre natürlich schön gewesen, aber das ist das Goodie fürs nächste Jahr.“ Weil das umstrittene Bauwerk erst Ende August eröffnet wird, mussten die Organisatoren um Wolfgang Friedemann auf die Alternativroute durchs Ostragehege ausweichen. Dass Innenstadtstrecke immer Tücken wie Straßenbahnschienen und enge Kurven bergen, wisse jeder Fahrer. Darauf müsse man sich einstellen und öfter mal „die beiden schwarzen Hebel da vorn am Lenker“ ziehen.

Selten gebremst haben wohl die Ersten der 98-Kilometer-Distanz. Bei den Frauen hatte Beate Zanner nach 2:13:40 Stunden die Nase vorn und verwies Katharina Venjakob und Bianca Bernhard auf die Plätze. Bei den Herren passierte Christian Müller mit 2:12:11 Stunden als Erster die Ziellinie, Friedrich Schweizer und Sandro Kühmel landeten auf Position 2 und 3. Die Ex-Radprofis Stephan Schreck und Sebastian Siedler erreichten nach 2:16:13 Stunden bzw. 2:24:04 Stunden das Ziel.

Das „Škoda Velorace Dresden“ wird von den Veranstaltern der früheren „Sachsentour“ organisiert. Dieser Profi-Wettkampf wurde von einem Rennen für Freizeitradler flankiert. Aufgrund fehlender Sponsoren fand die Veranstaltung von 2010 bis 2012 nicht statt. In diesem Jahr beleben die Organisatoren mit dem Autohersteller als neuem Hauptsponsor zunächst das Jedermann-Rennen wieder. „Die Hoffnung ist, langfristig wieder ein Profirennen in Dresden zu etablieren“, so Pressesprecher Johannes Keil.

ttr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr