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Klein und Hausding bleiben cool: Duo aus Dresden und Berlin holt EM-Gold vom Turm

Klein und Hausding bleiben cool: Duo aus Dresden und Berlin holt EM-Gold vom Turm

Das Synchron-Duo Sascha Klein/Patrick Hausding hat seinen Beitrag für ein versöhnliches deutsches Ende der Wassersprung-EM in Rostock geliefert. Die Weltmeister aus Dresden und Berlin schafften ihren achten EM-Titel in Serie.

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Sascha Klein (l.) und Patrick Hausding gewannen ihr achtes EM-Gold.

Quelle: Jens Büttner, dpa

Der Berliner Patrick Hausding ist nun mit zwölf EM-Titeln und 26 Medaillen insgesamt der erfolgreichste europäische Springer überhaupt. "Super, das ist ein tolles Gefühl", sagte er. Hausding und Klein lagen nach einer fast fehlerfreien Vorstellung 22,26 Punkte vor ihren russischen Hauptkonkurrenten Roman Ismailow/Victor Minibajew. "Der Vorkampf war noch durchwachsen, im Finale waren wir da. Jeder hat das achte Gold erwartet, das hat es schwierig gemacht", erklärte Hausding, der vom Drei-Meter-Brett nur Fünfter geworden war.

Die Titelverteidiger waren am Schlusstag der Europameisterschaften nur als Vorkampf-Dritte ins Finale vom Turm gegangen. Die Synchron-Weltmeister lagen vor dem Finale 8,25 Punkte hinter ihren russischen Hauptkonkurrenten Ismailow/Minibajew. "Alle haben ein sonntagmorgendliches Einspringen gemacht, das darf man nicht überbewerten. In der Pflicht haben sie sich Reserven gelassen, in der Kür war überall ein kleiner Fehler dabei", blieb Bundestrainer Lutz Buschkow aber zuversichtlich. Und DSC-Springer Klein beschwichtigte: "Am Morgen war der Rücken noch etwas fest, am Nachmittag wird es gehen." Hausding erklärte gelassen: "Wir haben uns nur spärlich eingesprungen heute früh, weil wir Sascha schonen wollten, dass er nicht zu viel Kraft verliert." Es sollte sich am Ende auszahlen.

Insgesamt holten die deutschen Wasserspringer in Rostock sechs Medaillen (2-2-2) - Minusrekord seit der Wiedervereinigung datiert von 1991 (2-1-3). 2014 und 2013 waren es noch jeweils zehn gewesen. Buschkow war am Ende aber nicht unzufrieden: "In den olympischen Disziplinen waren wir bei den Männern stark. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, dass sie auch an den negativen Erlebnissen gewachsen ist." Nach dem Reisestress der vergangenen Monate durch drei Kontinente denkt er über eine andere Wettkampfplanung in der Olympia-Saison 2016 nach. Nun soll erst mal vor der WM in Kasan Ende Juli trainiert und regeneriert werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.06.2015

Martin Zeilhofer

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