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Klassenerhalt für TSV Dresden II, kein Neuanfang in Zittau

Badminton, Sachsenliga Klassenerhalt für TSV Dresden II, kein Neuanfang in Zittau

Die Badminton-Sachsenliga hat die Punktspielsaison 2015/16 abgeschlossen. Die höchste sächsische Spielklasse war durch die Regionalliga-Absteiger BV Marienberg und BV Zwenkau 64 sowie die SG Robur, die sich nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga überraschend auch aus der Regionalliga zurückzog, so stark besetzt wie lange nicht mehr.

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Quelle: dpa

Dresden. Wie die Regionalliga Südost schloss auch die Badminton-Sachsenliga die Punktspielsaison 2015/16 ab. Die höchste sächsische Spielklasse war durch die beiden Regionalliga-Absteiger BV Marienberg und BV Zwenkau 64 sowie den langjährigen sächsischen Badminton-Krösus Robur Zittau, der nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sich überraschend auch aus der Regionalliga zurückzog, so stark besetzt wie schon lange nicht mehr. Das bekam auch TSV Dresden II reichlich zu spüren, denn der Vorjahresmeister musste in dieser Saison bis zuletzt gegen den Abstieg kämpfen.

Erst mit dem 6:2-Sieg am letzten Doppelspieltag gegen BV Zwenkau 64 konnte sich die TSV-Reserve endgültig sicher sein, dass es in der Endabrechnung zum sechsten und damit den letzten Nichtabstiegsplatz reicht. Die 3:5-Niederlage gegen BSV Markranstädt war dann nur noch für die Statistik von Bedeutung. Für den Aufsteiger Radebeuler BV war in diesem Klassefeld nichts zu holen. Ohne jeden Punktgewinn müssen die Lößnitzstädter, die schon viel bessere Tage erlebt haben (sie standen schon einmal vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga) sofort wieder den Weg in die Sachsenklasse antreten.

Noch ein paar Anmerkungen zu Robur Zittau. Eigentlich hatte man erwartet, dass die erfolgsverwöhnten Lausitzer nach dem Rückzug vom großen Sport einen Neuanfang versuchen. Doch davon, geschweige dennvon einer Aufbruchstimmung, war nichts zu spüren. In der „neuen“ ersten Mannschaft gaben nicht Nachwuchshoffnungen wie sie mit der Junioren-Meisterin Laura Adam durchaus vorhanden sind, sondern Routiniers den Ton an. Neben dem mehrfachen Sachsen-Meister Stefan Adam (27) gehörten Marika Wippich (46). Kathrin Tröger (47) und Sachsens Rekordtitelträger Björn Wippich (38) zum Stamm.

Sachsens Rekordmeisterin Nicole Bartsch war zwar nominell die Nummer eins, bestritt aber kein Spiel. In der Endabrechnung reichte es für Robur Zittau zum zweiten Platz hinter dem BV Marienberg. Die Marienberger nehmen damit Anlauf auf den sofortigen Wiederaufstieg in die Regionalliga Südost. Sie zählen dann auch in der Relegationsrunde zu den Gegnern der SG Gittersee, die in der Regionalliga Südost ohne jeden Punktgewinn geblieben ist.

Von Rolf Becker

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