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Klassenerhalt! Robert Haas und die Dresden Titans beißen sich durch

Klassenerhalt! Robert Haas und die Dresden Titans beißen sich durch

"Ich habe schon vieles im Basketball erlebt, aber so etwas noch nie." Robert Haas war auch einen Tag nach dem 100:96-Zittersieg seiner Dresden Titans über die ifm Baskets Konstanz noch schwer beeindruckt von der Sonntagspartie, bei der sein Team zweimal in die Verlängerung musste, ehe der Klassenerhalt endlich perfekt war.

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Robert Haas (r.) jubelt, Trainer Thomas Krzywinski atmet tief durch.

Quelle: Ben Gierig

Was sich der Point Guard so sehr gewünscht hatte, das feierte der 24-Jährige gestern im Kreis der Kameraden mit saftigen Steaks vom Grill.

Da blieb Zeit, dieses unglaublich spannende Spiel noch einmal zu analysieren, bei dem laut Titans-Trainer Thomas Krzywinski beide Mannschaften den Sieg verdient gehabt hätten. "Mit unseren erfahrenen Spielern wie Jason Boucher haben wir sehr lange gut und diszipliniert gespielt, die Konstanzer immer wieder zu Fouls gezwungen. Entscheidend war auch, dass der Conerly kurz vor Schluss raus musste, was wir sehr clever gemacht haben", blickte der am Sonntag wieder enorm bissig aufspielende Haas zurück. Nur glücklich war für ihn der Erfolg nicht: "Wir hatten in der zweiten Spielhälfte den größeren Willen." Und gleich sechs Dresdner hatten zweistellig gepunktet.

Wie riesig die Enttäuschung Aubrey Conerlys war, dass er in den letzten Minuten wegen des fünften Fouls seiner Mannschaft fehlte, das konnte erahnen, wer den Konstanzer Dreier-Spezialisten mit hängendem Kopf auf der Bank sitzen sah. Dabei hatten die Gäste vom Bodensee die Partie lange Zeit im Griff gehabt. Vor allem dank Alexander Heide, der sich mit schmerzendem Knöchel zur Verfügung stellte und punktete, bis nichts mehr ging, blieben die Titans aber dran. "Alex hat ein super Spiel gemacht, schon vorher auf die Zähne gebissen", lobte Haas den 2012 aus Baunach gekommenen Center.

Mit ihm und den anderen Titans würde er gern auch nächstes Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B spielen, "wenn der Trainer mich braucht", so Haas. Der angehende Ingenieur für Wasserwirtschaft weiß seit Sonntag mehr denn je, welche Glücksgefühle dieses Team zu wecken vermag.

Punktbeste Dresdner: Jones 21, Boucher 18, von der Wippel/Heide je 14, Blossey 13, Benson 11.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.04.2013

Jochen Leimert

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