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Kieler Woche für die Dresden Monarchs ein Desaster

Kieler Woche für die Dresden Monarchs ein Desaster

In Schleswig-Holsteins Hauptstadt fiel am Wochenende der offizielle Startschuss für die Kieler Woche: Ein Riesen-Volksfest, das jedes Jahr Millionen in den Norden zieht.

Kiel .

Für die Monarchs ging ihre Kieler Woche schon zu Ende. Mit einer zweiten Schiffbruch. Konnten Dresdens Footballer beim Hinspiel vor einer Woche in der Heimat wenigstens noch mit einer sehr guten ersten Halbzeit glänzen, waren sie beim Rückkampf an der Ostsee den Baltic Hurricans beim 16:42 von der ersten Minute an klar unterlegen.

Kiel ging früh in Führung. Phillip Dohrendorf fing kurz nach dem ersten Kick Off den ersten Touchdown. Nummer zwei folgte im zweiten Viertel: Trevar Deed, der wie schon im Hinspiel die Monarchs-Defense immer wieder in arge Bedrängnis brachte, lief über zwei Yards in die Endzone. Vom Dresdner Angriff war kaum etwas zu sehen. Das sollte sich erst kurz vor der Halbzeitpause ändern, als Quarteback Warren Smith Jan Hilgenfeld zum Anschlusstouchdown bediente. Es war nicht so, dass den Monarchs gar nichts gelang. Nur leider kaum Zählbares. Das erledigten die Gastgeber konsequenter: Sekunden vor der Halbzeit erhöhte Phillip Dohrendorf auf 21:6.

Nach der Pause begannen die Dresdner dynamisch. Mehr als ein Fieldgoal zum 9:21 sprang aber nicht heraus. Die Canes konterten clever. Im Vertrauen auf ihr gutes und sicheres Laufspiel ließen sie Trevar Deed und die Uhr ordentlich laufen. Zu Beginn des letzten Viertels folgte Touchdown Nummer vier durch Deed, den sechsten und den siebten besorgten Dohrendorf und erneut Deed. Die Spielbuehler-Truppe hatte zwischenzeitlich mit einem schönen Touchdown-Pass auf Jan Hilgenfeld das 16:35 geschafft, den Spielausgang konnte das nicht mehr beeinflussen.

Der Leistungsunterschied schien diesmal größer, deutlicher als beim 17:28 eine Woche zuvor. Eine Erkenntnis, die den Monarchs nichts mehr bringt. Die Punkte, die sie für die Teilnahme an den Playoffs benötigen, müssen sie sich bei anderen Gegnern besorgen.

Leichter wird das nach den Duellen mit den Kielern nicht. Nächster Gegner sind die Berlin Rebels. Die hatten ihrerseits Kiel zuletzt beim 23:28 am Rande einer Niederlage. Am nächsten Sonnabend werden die Fans im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion beobachten können, ob das etwas zu bedeuten hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2012

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