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Khlebosolov feiert gelungenes Debüt bei Dynamo Dresden

Khlebosolov feiert gelungenes Debüt bei Dynamo Dresden

Spieler aus 15 Nationen, dazu zwei Österreicher im Trainerstab - so international war Dynamo Dresden noch nie. Jüngste Bereicherung der Multikulti-Truppe von der Lennéstraße ist seit gestern Dmitri Khlebosolov.

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Dmitri Khlebosolov bereitet sich in der Türkei mit Dynamo auf die Rest-Rückrunde vor, die am 1. Februar mit dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg beginnt.

Quelle: Henry Buschmann

Lara/Dresden. Der 22 Jahre alte Weißrusse flog schon am Donnerstagabend gemeinsam mit den Schwarz-Gelben vom Flughafen Leipzig-Halle aus in einer Boeing 737 der Pegasus Airlines nach Antalya. Am Freitagvormittag zog er im Trainingscamp in Lara erstmals das Dynamo-Trikot über und trainierte mit der Truppe.

Nachdem der Verein um 14.45 Uhr den Vollzug der letzten Formalitäten im Zuge Khlebosolovs Ausleihe von Spartak Moskau II vermeldet hatte, durfte der Stürmer auch gleich sein Können unter halbwegs wettkampfähnlichen Bedingungen zeigen - und erzielte als Einwechsler beim 3:1-Testspielsieg gegen den österreichischen Zweitliga-Aufsteiger SV Horn gleich sein erstes Tor. Ein Einstand nach Maß für den ehemaligen U21-Nationalspieler aus der früheren Sowjetrepublik, der seit 2009 beim russischen Hauptstadtklub Spartak beschäftigt ist, aber zuletzt an den FC Torpedo BelAZ Zhodino ausgeliehen war. Für den weißrussischen Erstliga-Verein absolvierte das Talent mit der wehenden Mähne neun Spiele, in denen er einen Treffer verbuchen konnte. Zuvor bestritt der in der weißrussischen Grenzstadt Brest geborene Kicker schon 34 Spiele für den FC Naftan Novopolotsk, in denen ihm immerhin acht Tore gelangen.

Khlebosolov ist mit 1,72 m Körpergröße kein Brechertyp, der Dynamo sofort reihenweise Tore garantiert. Aber Sportchef Steffen Menze hält offenbar viel von ihm: "Dmitri ist ein junger, talentierter Spieler, der eine gute Ausbildung genossen hat und sehr gute technische Fähigkeiten mitbringt. Für uns bedeutet die Verpflichtung kein großes Risiko, aber eine große Chance. Denn wenn er sich gut integriert, glaube ich, dass er uns auch direkt weiterhelfen kann."

Zwar war der SV Horn kein wirklich ebenbürtiger Gegner, agierte besonders in der Offensive schwach, doch Khlebosolov zeigte sich dessen ungeachtet hochmotiviert. Nach seiner Einwechslung in der Halbzeitpause wirbelte der Osteuropäer richtig los, zwang den österreichischen Torwart Cican Stankovic aus halblinker Position zu einer Parade (49.). Nachdem ein Heber von ihm noch von einem Horner von der Linie gekratzt worden war (60.), traf der Tattoo-Fan eine Minute später doch noch.

Dass Khlebosolov seinen Wechsel zu den Dresdnern (Leihe bis Juni plus Kaufoption) als große Karrierechance begreift, wird auch aus seinen ersten Äußerungen deutlich. Bescheiden und hochprofessionell sagte er: "Wichtig ist nicht, was ich von Dynamo erwarte, sondern dass ich die Erwartungen des Vereins erfülle. Ich möchte meine Aufgaben als Offensivspieler gut erledigen, um zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Ich habe schon als Kind davon geträumt, in Deutschland zu spielen. So gesehen geht für mich ein Traum in Erfüllung."

Dynamo: Scholz (31. Kirsten, 66. Fromlowitz) - Gueye (66. Jänicke), Brégerie (66. Thoelke), Savic, Subasic - Losilla (66. Papadopoulos), Jungwirth (46. Fiel) - Ouali (46. Trojan), Kempe (46. Koch) - Müller (46. Khlebosolov), Poté (66. Fort)

Tore: 1:0 Poté (10.), 2:0 Poté (54. Handelfmeter), 3:0 Khlebosolov (61.), 3:1 Zulechner (72.)

Am Montag trifft Dynamo um 14.30 Uhr (MEZ) in Lara auf den Regionalligisten 1. FC Magdeburg.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.01.2013

Achim Schoenberger

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