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Keine halben Sachen: Volleyballerin Stefanie Karg heißt jetzt Waibl und macht keinen Leistungssport mehr

Keine halben Sachen: Volleyballerin Stefanie Karg heißt jetzt Waibl und macht keinen Leistungssport mehr

Die Unterschrift mit ihrem neuen Familiennamen muss Stefanie Waibl - geborene Karg - noch ein wenig üben. Das gibt die ehemalige DSC-Volleyballerin wenige Tage nach der Hochzeit mit ihrem langjährigen Trainer Alexander Waibl lachend zu.

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Stefanie Waibl spielte unter ihrem Geburtsnamen Karg lange Zeit Volleyball beim Dresdner SC in der Margon-Arena.

Quelle: soccerfoto

"Da überlege ich schon einen kurzen Moment", berichtet sie. Doch das ist nicht das Einzige, was sich im Leben der 28-Jährigen jetzt geändert hat. Gestern stellte sie noch einmal klar, dass für sie das Kapitel Volleyball definitiv abgeschlossen ist und sie sich jetzt neuen Herausforderungen stellt. "Wenn ich etwas mache, dann richtig oder gar nicht. Halbe Sachen kommen für mich nicht in Frage", so die Mittelblockerin, die schon vor einigen Monaten auch ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündete.

"Ich wollte immer mein Karriere-Ende selbst bestimmen und nicht warten, bis es gesundheitlich gar nicht mehr geht. Schon vergangene Saison und im Sommer bei der Auswahl hat sich immer wieder mein Knie bemerkbar gemacht. Eine weitere Saison würde ich jedoch nur als topfitte Spielerin in Angriff nehmen, sonst macht es keinen Spaß. Deshalb ist jetzt der perfekte Zeitpunkt", erklärt Stefanie Waibl, die mit dem tschechischen Spitzenverein Prostejov eine erfolgreiche Saison spielte. "Wir haben mehrere Rekorde in Tschechien aufgestellt und uns mit drei Siegen auch in der Champions League toll verkauft. Das war für mich ein cooler Abschluss. Obwohl ich neben Prostejov auch Angebote aus Italien und Baku für die kommende Spielzeit vorliegen hatte, war meine Entscheidung schon relativ früh gefallen", betont die frischgebackene Ehefrau.

Nach Abschluss ihres Lehrerstudiums in den Unterrichtsfächern Deutsch und Gemeinschaftskunde im vorigen Jahr hat sie sich jetzt für ein Referendariat beworben, das im Februar beginnen soll. "Wo das sein wird, erfahre ich erst im Dezember", so die langjährige DSC-Spielführerin, die in den letzten Wochen Spaß daran gefunden hat, ihr Wissen und Können an den Volleyball-Nachwuchs weiterzugeben. Zweimal in der Woche steht sie mit den jüngsten Talenten der Klassenstufen zwei und drei in der Halle. "Das macht mir mehr Freude, als ich gedacht hätte", gibt sie zu. Zudem richtet sie gerade mit ihrem Mann das neu erworbene Haus in Ottendorf-Okrilla ein.

"Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich freue", so Stefanie Waibl, die natürlich in der neuen Saison als Zuschauerin bei den DSC-Heimspielen ihren ehemaligen Mitspielerinnen auf der Tribüne die Daumen drücken wird.

Astrid Hofmann

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