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Keine besonderen Vorkommnisse - Kölner Polizei zieht nach Spiel gegen Dynamo Dresden positive Bilanz

Keine besonderen Vorkommnisse - Kölner Polizei zieht nach Spiel gegen Dynamo Dresden positive Bilanz

Mit Sorge hatten Polizei und die Vereine der Begegnung Dynamo Dresden gegen Köln aus Angst vor Auseinandersetzungen entgegen gesehen. Doch nach dem Spiel am Montag zieht die Polizei Köln eine insgesamt positive Bilanz.

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Quelle: Stephan Lohse

Im Gegensatz zu den am Rhein geschürten Ängsten benahmen sich die mitgereisten Fans der SGD vorbildlich und feierten laut und friedlich den Auswärtspunkt ihrer Mannschaft. Stattdessen waren es an diesem Tag die Dynamo-Fans, die im Stadtgebiet mehrere Attacken aus dem Umfeld der Kölner überstehen mussten.

"Unser gemeinsam mit den Netzwerkpartnern entwickeltes Sicherheitskonzept ist aufgegangen", so Einsatzleiter Volker Lange. Wie die Kölner mitteilten, ereigneten sich drei kleinere Straftaten am Nachmittag im Stadtgebiet, ansonsten verlief bereits die Anreise der laut Polizei 1640 Dresdner Fans ruhig. Auch in und um das Stadion kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Die Abreise der Fangruppen verlief zügig und ohne Zwischenfälle.

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Der Ball will einfach nicht rein. Kölns Anthony Ujah blickt nach einer vergebenen Chance zu Boden. Foto: Marius Becker

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Dennoch haben die Beamten sieben Strafanzeigen im Laufe des Tages aufgenommen. Am Nachmittag kam es zu drei Übergriffen von Straftätern aus dem Kölner Umfeld auf die Dynamo-Fans. In allen drei Fällen wurden Fanartikel geraubt. Bei einem Raub stürmten auf der Aachener Straße Vermummte auf einen mit Dresdener Fans besetzten Kleinbus zu. Bei der folgenden Auseinandersetzung gingen Scheiben des Autos zu Bruch. Hierbei wurden elf Dresdener leicht verletzt, die Angreifer flüchteten.

Kölner Medien hatten im Vorfeld ganz andere Szenarien befürchtet. Von Hooligans, die in Lokalen in der Dresdner Neustadt ihre Fahrten nach Köln planen würden, war die Rede. Vor allem vor der Fangruppe "Faust des Ostens", die im Dynamo-Block keine Rolle mehr spielt, war gewarnt worden. 

Einsatzleiter Volker Lange: "Bei den Straftaten und auch bei drohenden Auseinandersetzungen waren wir unmittelbar vor Ort und sind konsequent eingeschritten“. "Wir haben früh alle Beteiligten, auch auf Dresdener Seite, mit ins Boot geholt", so Volker Lange, "hierdurch haben wir einen Grundstein zum friedlichen Verlauf des Abends gesetzt." Mit Briefen an Dresdner und Kölner Fans hatte die Polizei zu friedlichem Verhalten aufgefordert.

Julia Vollmer

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