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Kapllani-Hattrick: Dynamo Dresden erleidet 0:3-Blamage gegen Frankfurt

Kapllani-Hattrick: Dynamo Dresden erleidet 0:3-Blamage gegen Frankfurt

Nach der zweiten desolaten Heimvorstellung binnen neun Tagen wird die Luft für Trainer Peter Pacult bei der SG Dynamo Dresden dünner. Sein Team unterlag am 4. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FSV Frankfurt mit 0:3 (0:1).

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Quelle: dpa

Vor 24.144 Zuschauern im Glücksgas Stadion sorgte Edmond Kapllani mit einem Dreierpack (44./50./70.) für den Sieg. Die Pacult-Elf hingegen kassierte nach dem 1:3 gegen Union Berlin am 9. August die zweite deftige Heimpleite in Folge und bleibt in der neuen Saison sieglos.

Die Mannschaft von den Fans ausgepfiffen und forderten von Tribüne lautstark des Rauswurf von Pacult. „Wir spielen als Mannschaft nicht zusammen. Wir müssen uns alle selbst hinterfragen und alles analysieren“, sagte Romain Brégerie.

Pacult warf sein bisheriges Konzept und seine Grundsätze völlig über den Haufen. Im Vergleich zur Vorwoche veränderte er seine Startelf auf fünf Positionen, wobei er nur zum Wechsel von Thorsten Schulz für Cheikh Gueye aufgrund einer Rot-Sperre gezwungen war.

Der Coach ließ das erste Mal in dieser Saison mit Zlatko Dedic und Neuzugang Mohamed Amine Aoudia zwei Sturmspitzen auflaufen. Dabei hatte der Algerier zwei Tage vor der Partie selbst zugegeben, dass er nicht fit sei. Aoudia stieß erst am 4. August zum Team. Auf der rechten Außenbahn spielte mit Tobias Müller zudem ein dritter etatmäßiger Stürmer. Damit demonierte Pacult zunächst Kapitän und Stammspieler Mickael Poté.

Schon vor der Partie brach Pacult am Mikrofon von Fernsehsender Sky einen völlig unerklärlichen Streit mit der Vereinsführung vom Zaun. „Was soll man über Ahnungslose sagen? Mit diesen Störaktionen werden immer auch die Spieler belastet. Bis vor dem Union-Spiel war hier alles eitel Wonne“, sagte der Österreicher. Zudem sprach er von Amateuren im Verein und Umfeld, nannte aber keine Namen.

Die vielen Umstellungen griffen jedoch überhaupt nicht. In einer Partie auf sehr schwachem Niveau zeigten die Hausherren so gut wie keinen Offensivdrang. Sie offenbarten - wie schon in der Vorwoche - Schwächen in Zweikampfverhalten, Passspiel und Ballkontrolle. In der 37. Minute verzeichnete Dynamo die erste und einzige Chance im Spiel, der Kopfball von Anthony Losilla ging über die Latte.

Auf der anderen Seite kam der FSV einige Male gefährlich vors Tor, ließ vor dem Kasten aber die Präzision vermissen. Kurz vor der Pause traf Kapllani jedoch nach Zuspiel von Mathew Leckie verdient zur Führung. Kurz nach der Halbzeit schlug der Torjäger gleich noch mal zu und erhöhte mit seinem 50. Zweitliga-Treffer auf 2:0. Mittlerweile hatte Pacult für Müller Filip Trojan auf den Platz geschickt. In der 54. Minute kam dann Poté für Aoudia ins Spiel.

Die Hausherren machten aber da weiter, wo sie in den ersten 45 Minuten begonnen hatten. In Richtung gegnerisches Tor brachte die Pacult-Elf nichts zustande. Die Vorstellung wirkte tempolos, emotionslos und vor allem ideenlos. In der 66. Minuten schrien die Fans das erste Mal „Pacult raus“. Nach dem 0:3 stellten die „Ultras“ und der gesamte K-Block die Unterstützung für die Mannschaft ein und nahmen die Fahnen ab.

dpa

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