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Kann Dynamo Dresden auch auswärts noch gewinnen?

Kann Dynamo Dresden auch auswärts noch gewinnen?

"Wenn wir jetzt beim Spiel in Ingolstadt nachlegen könnten, ist dieser Sieg viel wert gewesen", blickte Dynamo-Geschäftsführer Christian Müller gleich nach dem 3:1 gegen Sandhausen voraus.

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Beim 0:1 im Hinspiel vergab Dynamo viele gute Chancen. Robert Koch (r.) traf nur den Pfosten. Im Rückspiel hoffen die Dresdner morgen auf mehr Schussglück.

Quelle: Archiv/Thomas Eisenhuth

Der 49-Jährige hofft, dass die Schwarz-Gelben morgen (13 Uhr) bei den "Schanzern" den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen halten. Nachdem die Dresdner gegen Sandhausen etwas gegen ihre eklatante Heimschwäche (drei Siege, drei Unentschieden, fünf Niederlagen) tun konnten, müssen sie nun aber auch ihre Auswärtsbilanz aufpolieren.

Denn auf fremden Plätzen ist die Mannschaft von Trainer Peter Pacult in dieser Saison noch schlechter als daheim. Erst ein magerer Sieg, ein 3:1-Erfolg beim MSV Duisburg, findet sich in der Statistik. Und jenes einmalige Erlebnis datiert vom 25. August 2012, ist sage und schreibe schon ein halbes Jahr her. Seitdem gelangen Dynamo nur noch fünf Unentschieden in Sandhausen (1:1), Köln (1:1), Paderborn (2:2), Regensburg (0:0) und München (1:1).

Damit sich das hart erkämpfte Erfolgserlebnis gegen Sandhausen nicht als Strohfeuer erweist, sollte die Truppe nicht nur auf ein weiteres Remis schielen. "Wir müssen in Ingolstadt das Maximum geben", meint Stürmer Lynel Kitambala, denn nur so kann es auch die maximale Ausbeute geben. Bei einer Duisburger Niederlage heute Abend in Bochum und dem zweiten Dresdner Auswärtssieg tags darauf könnte Dynamo sogar den Relegationsplatz an die "Zebras" abgeben und sich erstmals seit dem 8. Dezember wieder aus der Abstiegszone befreien.

So schlecht stehen die Chancen nicht, morgen im Audi-Sportpark etwas Zählbares einzufahren. Zwar haben die Sachsen keinen der beiden bisher in der bayerischen Automobilschmiede gespielten Vergleichen gewonnen, doch ist der Tabellenzehnte aktuell alles andere als eine Macht vor eigenem Publikum. Dem Ensemble von Trainer Tomas Oral glückten daheim auch nur drei "Dreier" und vier Unentschieden. Der letzte Heimsieg ist auch schon fast vergessen, gelang am 11. November gegen Regensburg (4:2).

Da sich die Ingolstädter in der Tabelle zwischen Gut und Böse bewegen, gehen sie entspannt in die Partie. Oral blieb bei der gestrigen Pressekonferenz ganz locker: "Wir wollen dieses Spiel gewinnen, Dresden muss gewinnen." Dynamo-Torwart Benjamin Kirsten hofft indes, "dass wir nach dem Sieg gegen Sandhausen die Euphorie mitnehmen können". Dass sich der kommende Gegner daheim schwer tut, hat der 25-Jährige registriert: "Vielleicht ist das unsere Chance."

Personell sieht es für das Unternehmen zweiter Auswärtssieg ganz gut aus. Routinier Cristian Fiel fuhr nach seiner Erkältung gestern früh mit nach Ingolstadt. Tobias Kempe ist nach abgesessener Gelbsperre morgen auch wieder einsetzbar. Mit Paderborn traf der Winterneuzugang in dieser Saison übrigens schon einmal gegen Ingolstadt. Außerdem wird morgen mit bis zu 2000 Dresdner Fans gerechnet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.02.2013

Jochen Leimert

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