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Kampf um den Aufstieg: HC Elbflorenz möchte Geschichte schreiben

Kampf um den Aufstieg: HC Elbflorenz möchte Geschichte schreiben

Morgen hat der HC Elbflorenz die Chance, als erstes Männer-Team der Region nach der Wende den Sprung in die 2. Handball-Bundesliga zu schaffen. Doch bevor möglicherweise die Sektflaschen geköpft werden, müssen die Männer von Trainer Peter Pysall noch eine hohe Hürde nehmen.

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Alexander Matschos und seine Kameraden vom HC Elbflorenz wollen am morgigen Sonnabend "noch einmal alles raushauen".

Quelle: Archiv

In der Relegation der Drittliga-Vizemeister treffen die Dresdner auf die Handballfreunde Springe (2. Der Staffel Nord) und auf Eintracht Hagen (2. Der Staffel West). Nach dem Modus "jeder gegen jeden" werden zwei Aufsteiger ermittelt.

Mit Blick auf die Statistik fällt auf, dass beide Kontrahenten mit einer besseren Bilanz an die Elbe reisen, als sie der Gastgeber aufweisen kann. So wurden die Niedersachsen aus Springe hinter dem ungeschlagenen Wilhelmshavener HV mit 51:9 Punkten souveräner Zweiter (nur drei Niederlagen), die Westfalen aus Hagen brachten es sogar auf 53:7 Zähler. Dagegen hat das Gastgeberteam zuletzt geschwächelt und nur 40:10 Punkte erbeutet. Dabei liegen alle drei Teams im Bereich der Gegentore relativ nah beieinander, im Angriff hat die Konkurrenz jedoch deutlich mehr Tore erzielt als der HCE.

Im ersten Spiel gegen Springe stehen sich zwei ehemalige Magdeburger Top-Spieler als Trainer an der Seitenlinie gegenüber. Bei den Hausherren ist es mit Peter Pysall eine Ikone, die den Magdeburger Handball zwischen 1974 und 1990 maßgeblich geprägt hat. Springe wird von Sven Lakenmacher betreut, dessen Vater Wolfgang ebenfalls schon zu den SCM-Urgesteinen zählte. Auch der jetzt 43-jährige Filius begann seine Laufbahn im Traditions-club und trug zwischen 1993 und 2000 47 Mal das Nationaltrikot. Sven Lakenmacher begann seine Trainerlaufbahn in Springe, sammelte zwischenzeitlich drei Jahre Erfahrung bei Hannover-Burgdorf II und kehrte im vergangenen Sommer zu den Deisterstädtern, die schon Relegationserfahrung aus dem Vorjahr mitbringen, zurück. Schon nach der vorletzten Spielzeit absolvierte Springe vorsorglich zwei Entscheidungsspiele, konnte aber doch nicht in die 2. Liga nachrücken. Sie sind für schnellen Handball bekannt. Lakenmacher kündigt an: "Wir wollen aus einer kompakten Abwehr heraus Tempo machen."

Sollte der HC Elbflorenz diese Partie verlieren, müsste er um 15 Uhr das zweite Spiel gegen Hagen bestreiten. Bis 2000 war der Verein in der 2. Liga vertreten und das Team ist heiß darauf, nach 15 Jahren Abstinenz wieder den Sprung nach oben zu schaffen. Natürlich bauen die Dresdner vor allem auf ihren Heimvorteil. Bis gestern waren über 500 Karten vergriffen. Bis zu 1000 Fans finden in der Energieverbund-Arena Platz.

Astrid Hofmann

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