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Kampf um Tore und Zukunft: Dynamo Dresdens Stürmer Fort gibt Gas

Kampf um Tore und Zukunft: Dynamo Dresdens Stürmer Fort gibt Gas

Auf dem Rasen küsste er das große Tattoo auf seinem rechten Arm und strahlte über das ganze Gesicht, in den Katakomben des Stadions huschte Pavel Fort nur noch dünnes Lächeln über die Lippen.

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Pavel Fort

Quelle: Dominik Brüggemann

Der Freude über das Ende einer mehr als einjährigen Torflaute folgte bei dem Stürmer die Sorge um seine sportliche Zukunft beim Fußball-Zweitligisten SG Dynamo Dresden.

„Seine Qualität ist unumstritten, aber sie muss auch zum tragen kommen“, sagt der Sportliche Leiter Steffen Menze. Mit seinem Treffer zum 1:0-Erfolg am Sonntag gegen den FC Energie Cottbus hat Fort die Hoffnung in seinem Club auf dem Klassenverbleib genährt. Und mit seinem ersten Treffer seit März 2012 setzte der Tscheche zugleich ein Zeichen für die Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages. Die Gespräche darüber waren zuletzt ausgesetzt worden.

„Mit ihm selbst habe ich im Winter das letzte Mal gesprochen. Mit seinem Berater traf ich mich vor zwei Wochen. Da haben wir beschlossen, die Personalie noch etwas zu vertagen, um seine Entwicklung und die der Mannschaft bezüglich der Liga abzuwarten. Auch der Trainer hat das Signal gegeben, dass eine Entscheidung erst sehr spät fallen wird“, erklärt Menze. In dieser Saison hat es Fort erst auf 13 Liga-Einsätze gebracht.

In der Hinrunde wurde er vom ehemaligen Trainer Ralf Loose aufgrund schlechter Form kaum berücksichtigt. Obwohl neben Stürmer Mickael Poté händeringend ein Partner gesucht wurde. Der Tscheche konnte oder durfte die Lücke aber nicht schließen. Nach seinem Teilerfolg bleibt er nun bescheiden. „Es ist völlig egal, wer die Tore schießt. Es zählen nur noch Siege. Wir haben die drei Punkte und nun müssen wir uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren“, sagte der Vater einer Tochter.

Pacult versucht seit der Winterpause, den 29-Jährigen aufzubauen. Nun könnte der Tscheche in den verbleibenden vier Partien so etwas wie der Hoffnungsträger für die Schwarz-Gelben sein. „Wenn er sich vor dem Tor und nicht im Mittelfeld aufhält, dann wird er uns noch das ein oder andere Mal Freude machen“, ist sich der Österreicher sicher. Zumal der Coach bei den Teamkollegen den unbedingten Willen zum Tore schießen vermisst. „Ich wollte früher auch schon als junger Spieler in jeder Partie treffen. Das sehe ich bei dem ein oder anderen hier nicht“, kritisierte Pacult, nannte aber keine Namen.

Tina Hofmann, dpa

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