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Kampf um Klassenverbleib: Für Dynamo Dresden ist ein Heimsieg gegen Cottbus fast Pflicht

Kampf um Klassenverbleib: Für Dynamo Dresden ist ein Heimsieg gegen Cottbus fast Pflicht

Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden will im Endspurt um den Klassenverbleib im eigenen Stadion keine Punkte mehr abgeben. Der erste „Dreier“ soll dabei am Sonntag im Ost-Duell gegen den FC Energie Cottbus eingefahren werden.

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Das Hinspiel hatten die Cottbusser für sich entschieden. Nun will Dynamo die Punkte.

Quelle: dpa

„Die Heimspiele sind jetzt überlebenswichtig, die müssen wir gewinnen. Wenn uns das gelingt, haben wir ganz gute Chancen, die Klasse auch ohne Relegation zu halten“, sagte Linksverteidiger Sebastian Schuppan am Freitag.

Dresden steht mit 28 Punkten auf Relegationsplatz 16. Für den 26-Jährigen sind die Begegnungen gegen die Lausitzer nichts Besonderes mehr, auch wenn er von 2002 bis 2008 in Cottbus spielte. Dass sein Ex-Verein am vergangenen Wochenende gegen den unmittelbaren Konkurrenten VfL Bochum nicht seine beste Leistung ablieferte (0:2), interessiert den Abwehrspieler nicht mehr. „Wir tun gut daran, auf uns selbst zu schauen und unsere Hausaufgaben zu erledigen, bevor wir uns mit anderen beschäftigen“, meinte Schuppan.

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Wenig zu holen gab es für Dynamo Dresden in Cottbus. Die Partie ging 0:2 verloren. Außerdem fliegt Solga mit Gelb-Rot vom Platz.

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Trainer Peter Pacult kann bis auf die Langzeitverletzten Mickael Poté, Vujadin Savic und Bjarne Thoelke auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. So hofft er, dass auch Tobias Müller, der am Dienstag und Freitag Abiturprüfungen geschrieben hat, im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird.

Doch auch die Cottbusser wollen die Punkte. „Wir haben Dresden intensiv beobachtet und gehen gut vorbereitet in die Partie. Wir haben unter der Woche die Laufwege speziell trainiert, was so in den letzten Wochen nicht immer möglich war“, sagte Energie-Coach Rudi Bommer. Dass in Dresden 30 000 Zuschauer ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen werden, sieht Bommer nicht als Handcap: „Meine Spieler freuen sich auf das Derby, es ist für uns und die Region sehr wichtig. Wir wollen ähnlich engagiert in die Partie gegen Dresden gehen, wie bei unserem Heimsieg in der Hinserie in Cottbus. Dresden braucht zwar jeden Punkt, aber wir haben nichts zu verschenken.“

Personell gibt es bei den Cottbusern noch einige Fragezeichen. Außenverteidiger Michael Schulze hat sich unter der Woche eine Knöchelprellung zugezogen, sein Einsatz ist fraglich. Kann er nicht spielen, kommt Konstantin Engel zum Einsatz, der seinen Stammplatz rechts in der Viererkette an Schulze verloren hatte. Nicolas Farina ist ebenfalls angeschlagen (Leistenprobleme). Christian Bickel (Leistenprobleme) und Dennis Sörensen (Muskelfasserriss) sind definitiv nicht dabei.

dpa

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